Huawei präsentiert modulares Rechenzentrum
Mit einem modularen Konzept will Huawei den Bau von Rechenzentren beschleunigen. Die vorgefertigte Lösung soll sich leicht skalieren lassen und die Umwelt schonen, sowohl während dem Bau als auch im Betrieb.
Am demnächst startenden Mobile World Congress (MWC) will der chinesische Tech-Konzern Huawei ein modulares Konzept zum Bau von Rechenzentren vorstellen. In einer Mitteilung spricht das Unternehmen von einer Lego-ähnlichen Bauweise. Diese ermögliche eine flexible Konfiguration und Montage verschiedener Module. Rechenzentren sollen dadurch besonders schnell gebaut oder erweitert werden können. Konkret soll sich durch den modularen und vorgefertigten Ansatz der Bauzyklus von 18 auf 6 Monate verkürzen, schreibt Huawei. Die Lösung lasse sich auch rasch auf grosse Rechenzentren anwenden, die häufig skaliert werden müssen.
Energieeffizient und umweltschonend
Laut Huawei ist der Bau eines modularen Rechenzentrums besonders umweltschonend. Während des Baus würden keine flüssigen, gasförmigen oder festen Abfälle produziert, behauptet das Unternehmen. Weiter liege die Rückgewinnungsquote bei 80 Prozent. Zudem werden die Kohlenstoffemissionen um 90 Prozent gesenkt.
Auch im laufenden Betrieb sollen die modularen Rechenzentren die Umwelt schonen. Möglich werde dies unter anderem dank intelligenter Kühltechnologie und dank einer indirekten Verdunstungskühlungslösung, teilt Huawei mit. Damit lasse sich der PUE (Power Usage Effectiveness) Wert von Rechenzentren um 8 bis 15 Prozent senken.
Mit rund 2100 Gigawattstunden waren Serverräume und Rechenzentren (RZ) im Jahr 2019 für etwa 3,6 Prozent des hiesigen Stromverbrauchs verantwortlich, wie eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Energie BFE zeigt. Laut der Studie könnten Schweizer Rechenzentren rund 45 Prozent ihres Energieverbrauchs mit geeigneten Massnahmen einsparen. Welche das sind und wer besonders gefordert ist, lesen Sie hier.
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