Umsatz im E-Commerce sinkt
Der Umsatz im Onlinehandel sinkt um 5 Prozent. Ausserdem nimmt das Bestellvolumen ab. Auch Lieferengpässe machen es den Händlern schwer.
Der weltweite Umsatz im Onlinehandel sinkt um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist das Ergebnis des Salesforce Shopping Index für Februar 2022. Weiter heisst es, dass die Inflation auch bei einer Preissteigerung im Onlineshopping sichtbar werde. Im Vergleich zum Vorjahr steht sie demnach bei 4,4 Prozent.
Dem Bericht zufolge ist das Bestellvolumen um 11,1 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr gesunken. Aufgrund von Lieferengpässen sei ausserdem der Warenbestand um 5 Prozent zurückgegangen. Was den Preisanstieg angeht, steht die Elektronik-Industrie mit 5 Prozent noch vergleichsweise gut dar. Dagegen sind die Werte in den Kategorien "Wohnen, Möbel" mit 21,8 Prozent und "Haushalt, Haushaltsgeräte" mit einem Anstieg von 17,9 Prozent zum Vorjahr deutlich höher.
Die Daten stammen aus der Salesforce Commerce Cloud und beinhalten Informationen über eine Milliarde Käuferinnen und Käufer aus über 54 Ländern. Daraus berechnet Salesforce Prognosen und extrapoliert tatsächliche Werte für den Detailhandel.
Demgegenüber steht eine Studie vom Handelsverband.swiss, GfK und der Schweizerischen Post. Diese besagt, dass der Schweizer Onlinehandel weiter wächst. Die Hälfte der Heimelektronik werde bereits online eingekauft, wie Sie hier nachlesen können.
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