Bundesrat will Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer KMUs stärken
Der Bundesrat will im Rahmen der Standortförderung den Fokus stärker auf Schweizer KMU und die Regionen legen. Zudem sollen die Themen "nachhaltige Entwicklung" und "Digitalisierung" aufgewertet werden.
Der Bundesrat möchte KMUs und die Regionen künftig stärker fördern. Wie es in der "Botschaft zur Standortförderung 2024-2027" heisst, soll insbesondere Nachhaltigkeit und Digitalisierung stärker in den Vordergrund rücken.
Mit der Standortförderung verfolgt der Bundesrat demnach 5 primäre Ziele:
- Rahmenbedingungen für KMU verbessern
- Regionen stärken
- zur nachhaltigen Entwicklung beitragen
- Chancen der Digitalisierung nutzen
- Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandorts stärken
Im Vergleich zur Periode 2020-2023 werde die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung und der Digitalisierung aufgewertet. Zudem soll die Standortförderung noch stärker auf die Bedürfnisse der Haupt-Zielgruppen - KMU und Regionen - abzielen.
Für die Umsetzung der Ziele definieren das Seco und die mandatierten Organisationen (etwa Bürgschaftsgenossenschaften, Schweizerische Exportrisikoversicherung, Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit, Schweiz Tourismus, Switzerland Global Enterprise) in den kommenden Jahren 23 konkrete Aktivitäten. Die Umsetzung erfolge zum Teil in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren Partnern.
Mehr Liebe für easygov.swiss
Hauptaugenmerk für die Verbesserung der Standortbedingung für sei die Plattform easygov.swiss. In der Periode 2024-2027 soll der Leistungsumfang von EasyGov weiter ausgebaut werden, um dem Bedürfnis der Unternehmen nach weiteren elektronischen Behördenleistungen gerecht zu werden.
Im Rahmen des Ausbaus von EasyGov sei beispielsweise geplant, den Unternehmen künftig einen gebündelten Prozess für den Unternehmensumzug (Adressänderung) anbieten zu können.
Um die Instrumente der Standortförderung fortzuführen und weiterzuentwickeln, beantragt der Bundesrat dem Parlament für die Jahre 2024-2027 Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen im Umfang von insgesamt 428,83 Millionen Franken.
Die vollständige Botschaft des Bundesrates lesen Sie hier.
Übrigens: Easygov.swiss erfreut sich bereits heute grosser Beliebtheit. Allerdings nutzen erst wenig Unternehmen das Angebot, wie Sie hier nachlesen können.
Markt für OLED-Monitorpanels wächst um fast 80 Prozent
Update: Auch Berner Pensionskassen melden einen Cyberangriff
Was das Kantonsspital Baden von seinen IT-Dienstleistern erwartet
Sysob nimmt KI-Plattform ins Angebot auf
Ricardo meldet Datenabfluss bei 890'000 Userkonten
Dell zeigt das Potenzial von KI für Unternehmen
Update: Warum der Kanton Waadt Epic gegenüber der Genfer Spitallösung bevorzugt
Swisscom darf Preisobergrenze für Glasfasernetz nicht erhöhen
Digitales Vertrauen unter Druck: Wie KI die Cybersicherheit verändert