Wework stellt Insolvenzantrag in Nordamerika
Das Bürovermietungsunternehmen Wework hat in den USA einen Insolvenzantrag gestellt. Der Konkurs kommt aufgrund der Entwicklungen der vergangenen Jahre nicht unerwartet. Das Verfahren betrifft nur Standorte in den USA und Kanada.
Wework, welches früher eines der wertvollsten Start-ups der USA war, hat einen Insolvenzantrag gestellt, wie "Golem.de" berichtet. Das von der Softbank-Gruppe unterstützte Bürovermietungs-Start-up sah einen rasanten Aufstieg und einen ebenso rasanten Absturz. In der Vergangenheit konnte Wework eine Bewertung von 47 Milliarden US-Dollar vorweisen. Ein gescheiterter Börsengang 2019 und die Covid-19-Pandemie versetzten Wework einen harten Schlag. Zwar klappte es 2021 mit dem Börsendebüt, jedoch setzte die New-Yorker-Börse den Handel mit Aktien von Wework aus, nachdem das Wall Street Journal über eine bevorstehende Insolvenz berichtete.
Eine Umstrukturierung soll das Unternehmen wieder richten. Man wolle die Altlasten aggressiv angehen und die Bilanz drastisch verbessern, sagt Wework CEO David Tolley. Weiterhin wolle man der laut eigener Aussage führende Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen bleiben. Deswegen möchte Wework Mietverträge einiger “nicht betriebsbereiter” Standorte aufkündigen. Ansonsten soll das Geschäft wie geplant weitergehen. Von der geplanten Umstrukturierung sind Standorte in den USA und in Kanada betroffen. Das Verfahren tangiert Standorte ausserhalb der USA und Kanada nicht.
Lesen Sie hier, wie Softbank 2019 Milliarden blechte, um Wework aus der Krise zu ziehen.
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