Lädelisterben gestoppt - ausser in IT- und CE-Branche
Nach Jahren des Rückgangs bei den Ladenlokalen gibt es wieder mehr Neugründungen im Schweizer Detailhandel. Von 2014 bis Ende 2023 eröffneten 32'275 neue Läden, 26'926 gingen zu. Davon 944 IT- und CE-Händler. Stark gewachsen ist der Online-Handel.
Nach Jahren des Rückgangs gibt es wieder mehr Neugründungen im Detailhandel statt Schliessungen. Laut einer Untersuchung der Kreditauskunftei Crif wurden seit 2014 insgesamt 32'275 neue Geschäfte eröffnet, 26'926 mussten schliessen. Dies entspricht einem Nettozuwachs von 5349 Läden und einem Wachstum von 16,6 Prozent. Eine Trendwende im Vergleich zur Crif-Erhebung 2019, wie Sie hier nachlesen können.
Die meisten Neugründungen betreffen Läden, die Lebensmittel verkaufen, schreibt Crif. Die häufigsten Schliessungen betrafen Bekleidungsgeschäfte.
IT- und CE-Shops im Kriechgang
Ein besonders starker Rückgang ist bei Geschäften für Unterhaltungselektronik, Computer und Software zu verzeichnen, wie es bei Crif weiter heisst. Demnach schlossen hierzulande 944 Computer- und Softwarehändlern ihre Türen. Dass diesen Schliessungen mehr Neugründungen gegenüberstehen, darf allerdings bezweifelt werden, auch wenn Crif nichts über die Neugründungen in IT- und CE-Branche schreibt. Prominentes Beispiel für den Niedergang im stationären Schweizer IT- und CE-Handel ist sicherlich das abrupte Ende von Steg/PCP im Herbst 2023.
Der Onlinehandel zeigte nach einem kontinuierlichen Wachstum zwischen 2014 und 2017 einen leichten Rückgang im Jahr 2018. In den Pandemiejahren 2020 und 2021 erlebte der Onlinehandel dann einen regelrechten Boom. Obwohl die Zahl der Neugründungen im Onlinehandel 2022 um über 30 Prozent zurückging, erholte sie sich 2023 wieder. Insgesamt verzeichnete der Onlinehandel ein Netto-Wachstum von 42,4 Prozent.
Die Untersuchung von Crif berücksichtigt alle Detailhandelsgeschäfte und Onlineshops, die von 2014 bis 2023 im Handelsregister neu eingetragen oder gelöscht wurden.
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