Update: Sony darf wieder Bravia-Projektoren in Europa verkaufen
Aufgrund von EU-Sanktionen gegen Russland musste Sony den Verkauf einiger Installationsprojektoren in Europa stoppen. Aufgrund von Anpassungen der Exportvorschriften kann der japanische Elektronikkonzern Projektormodelle aus der Bravia-Serie nun wieder auf den europäischen Markt bringen.
Update vom 6.6.2025: Sony nimmt den Verkauf von Heimkino- und Business-Projektoren aus der Bravia-Serie in Europa wieder auf. Grund dafür sind jüngste Änderungen der Exportkontrollvorschriften und Handelsbeschränkungen der EU, die es dem Hersteller ermöglichen, die Projektormodelle Bravia Projektor 9 und 8 wieder in Europa zu vermarkten. Die Verfügbarkeit richte sich nach den jeweiligen regionalen Logistikplänen des Unternehmens, teilt Sony mit.
Neu soll ab diesem Sommer auch der Bravia Projektor 7 auf dem europäischen Markt erhältlich sein. Diese Modelle konnte Sony bis anhin nur ausserhalb Europas verkaufen.
Originalmeldung vom 27.3.2025:
Sony stoppt europaweiten Verkauf einiger Installationsprojektoren
Sony stoppt den europaweiten Verkauf einiger Installationsprojektoren. Die Ursache für den Rückzug ist ein Auftragsfertiger von Sony, der offenbar das russische Militär beliefert und nun angeblich den EU-Sanktionen gegen Russland unterliegt, wie "Heise" berichtet. Die Sanktionen betreffen europäische Unternehmen, die den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine direkt oder indirekt unterstützen - etwa durch Chips oder andere Komponenten zum Bau von Drohnen, Raketen und weiteren Kriegsgeräten. Sony selbst sei nicht direkt von den Sanktionen betroffen.
Von folgenden Projektormodellen zieht sich der japanische Elektronikkonzern laut Bericht zurück:
- VPL-FHZ85/B/1
- VPL-FHZ85/1
- VPL-FHZ80/B/1
- VPL-FHZ80/1
- VPL-PHZ61/1
- VPL-PHZ51/1
Das könnte Sie auch interessieren: In den Raketen, die Russland im Krieg gegen die Ukraine einsetzt, sind auch Tech-Komponenten aus der Schweiz verbaut. Trotz Sanktionen und Ausfuhrkontrollen sind westliche Länder damit nur zum Teil erfolgreich, wie Sie hier nachlesen können.
Sicherheitsexperte entdeckt 149 Millionen geleakte Passwörter
Schweizer App sagt Klima in Weinbergen bis 2090 voraus
IT-Umstellung sorgt für Verzögerung bei der Auszahlung von Taggeldern
Faramir braucht Hilfe beim Kartenlesen
Infosys eröffnet Büro in Zürich
So beflügelt KI das MSP-Geschäft in diesem Jahr
Darum verpuffen die Produktivitätsgewinne durch KI
Jeff Bezos' Blue Origin stellt Terawave-Satellitennetz vor
So machen Betrüger mit KI mehr Kasse