Gemeinde Villars-sur-Glâne ist Opfer eines Cyberangriffs
Bösartige Hacker haben bei der Freiburger Gemeinde Villars-sur-Glâne zugeschlagen. Als Reaktion auf den Angriff nahm die Gemeinde ihre Server für mehrere Tage vom Netz. Hinweise auf einen Datenabfluss fand die Verwaltung bislang nicht.
Die 1200-Seelengemeinde Villars-sur-Glâne meldet einen Cybervorfall. Dieser ereignete sich am 18. Juni, wie die Verwaltung mitteilt. Zu diesem Zeitpunkt registrierte die Freiburger Gemeinde "nicht autorisierte Verbindungen" zu Servern ihrer IT-Abteilung. Darauf leitete die Verwaltung umgehende Massnahmen ein, um den Angriff abzuwehren. Unterstützt wurde sie dabei von der Polizei und spezialisierten Dienstleistern. Zudem informierte sie unter anderem das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) sowie den Datenschutzbeauftragten über den Vorfall.
Während mehreren Tagen war der Betrieb der Gemeindeverwaltung stark eingeschränkt und "der Zugriff auf alle kommunalen und interkommunalen Portale (interkommunale Polizei) nicht gewährleistet", wie es in der Mitteilung heisst.
Auf der zuletzt am 21. Juni 2025 aktualisierten Status-Seite gibt die Gemeinde bekannt, ab dem 23. Juni wieder zu arbeiten und bis Mitte der Woche schrittweise ihre IT-Ressourcen zurück zu erhalten. Noch werde der Vorfall von den Spezialisten untersucht, schreibt die Verwaltung weiter. Bislang habe man aber keine Hinweise darauf, dass es zu einem Datenabfluss gekommen sei.
Seit April 2025 müssen Betreiber kritischer Infrastrukturen Cyberangriffe dem Bund melden. So will das Bundesamt die Cybersicherheit in der Schweiz erhöhen, wie Sie hier lesen können.
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