Google reaktiviert ein Kernkraftwerk, um seine KI zu versorgen
Um die Stromversorgung seiner KI- und Cloud-Infrastrukturen sicherzustellen, schliesst Google einen 25-jährigen Vertrag mit Nextera Energy. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird Google Strom aus einem Kernkraftwerk in Iowa beziehen, das ab 2029 wieder in Betrieb genommen werden soll.
Um der wachsenden Energienachfrage im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz gerecht zu werden, arbeitet Google mit Nextera Energy zusammen. Gemeinsam wollen sie das Kernkraftwerk Duane Arnold im US-Bundesstaat Iowa wieder in Betrieb nehmen, wie Google mitteilt.
Das Projekt basiere auf einem 25-jährigen Stromabnahmevertrag zwischen Google und Nextera Energy. Es sei vorgesehen, dass Google die gesamte von der Anlage erzeugte Energie, also insgesamt 615 Megawatt, bezieht. Dies soll geschehen, sobald das Kraftwerk nach behördlicher Genehmigung im ersten Quartal 2029 den Betrieb wiederaufnimmt. Die 2020 stillgelegte Anlage Duane Arnold ist das einzige Kernkraftwerk Iowas. Laut Google ist das Ziel, die eigene Infrastruktur rund um die Uhr mit kohlenstofffreier Energie zu versorgen und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit des lokalen Stromnetzes zu stärken.
Diese Ankündigung erfolge in einer Zeit, in der sich viele Technologieunternehmen der Kernenergie zuwenden. Diese gilt als stabile, emissionsarme und kontinuierliche Energiequelle, die den unmittelbaren Bedarf von Rechenzentren decken kann, welche Daten für KI-Modelle hosten und verarbeiten. Im September 2024 hatte beispielsweise Microsoft ein Abkommen mit Constellation Energy geschlossen, um Strom aus dem stillgelegten Kernkraftwerk Three Mile Island zu beziehen.
Die Schweizer Bevölkerung zeigt sich besorgt hinsichtlich des Stromverbrauchs von KI-Rechenzentren. Eine Umfrage zeigt, dass die Mehrheit erneuerbare Energien und mehr Transparenz fordert. Lesen Sie hier mehr dazu.
Schweizer Onlinehandel wächst 2025 um 6 Prozent
Bundesrat muss KI-Auswirkungen aufs Steuersystem untersuchen
Huawei Schweiz zeichnet Enterprise-Business-Partner aus
Harry Potter meets Bridgerton
Enixen Group übernimmt Sidmar und Datenretter Schweiz
Malware-Kampagne zielt auf Windows und MacOS
So schleusen Angreifer Schadsoftware über gefälschte Rechnungen ein
Extreme Networks beruft Country Manager Alpine
AWS setzt für KI-Inferenz auf riesige Chips mit EPFL-Bezug