Basel-Stadt führt digitale Baubewilligung ein
Der Kanton Basel-Stadt macht Schluss mit Papier-Baugesuchen und will ab Februar das gesamte Baubewilligungsverfahren digitalisieren. Die physische Baueingabe bleibt während einer Übergangsfrist aber weiterhin möglich.
Der Kanton Basel-Stadt digitalisiert sein Baubewilligungsverfahren vollständig: Ab dem 4. Februar kann man Gesuche online einreichen und medienbruchfrei vom Bau- und Gastgewerbeinspektorat übernehmen, wie der Kanton mitteilt. Dies soll dazu beitragen, Gesuche effizienter und schneller abzuwickeln.
Bisher ermöglichte das bestehende Online-Baubegehen (OBG) laut Mitteilung zwar die Erfassung aller relevanten Informationen und Dokumente, doch die Gesuchstellenden mussten die Unterlagen zuerst noch ausdrucken und in Papierform einreichen. Neu lassen sich die Dokumente elektronisch übermitteln, wie der Kanton schreibt. Die digitale Prüfung der Unterlagen durch den Kanton sei bereits seit März 2025 möglich.
Eine weitere Neuerung betrifft die Pläne der Baugesuche: Ab dem 11. Februar könnten diese während der Publikationsfrist digital eingesehen werden, wodurch die bisherige physische Planauflage entfallen soll. Das Einspracheverfahren hingegen erfolge bis auf Weiteres noch auf dem Postweg. Dies, da Einsprechende hierfür ein E-Konto beim Kanton benötigen. Eine elektronische Zustellung ist für 2027 geplant, sobald die notwendigen gesetzlichen Grundlagen und technischen Möglichkeiten geschaffen sind.
Wie der Kanton weiter schreibt, ist die physische Einreichung der Unterlagen während einer Übergangsfrist weiterhin möglich. Geplant ist jedoch, in absehbarer Zeit ausschliesslich die digitale Einreichung zuzulassen.
Seit 2026 können auch im Kanton Thurgau Baugesuche über das Portal "eBau" digital eingereicht werden. Lesen Sie hier mehr dazu.
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