Pilotversuch geglückt

Kanton Thurgau verzeichnet erstes digital eingereichtes Baugesuch

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von René Jaun und cbi

Im Kanton Thurgau können Baugesuche künftig digital eingereicht werden. Das dafür nötige kantonale "eBau"-Portal ist seit 2026 verfügbar. Als erste Pilotgemeinde macht Amlikon-Bissegg mit.

(Source: ME Image / stock.adobe.com)
(Source: ME Image / stock.adobe.com)

Der Kanton Thurgau will Baugesuche digitalisieren. Zu diesem Zweck entwickelte die Verwaltung ein Onlineportal, welches seit Kurzem unter "ebau.tg.ch" verfügbar ist. Darüber ging auch schon das erste Baugesuch ein, wie der Kanton mitteilt.

Planung und Entwicklung des "eBau"-Portals nahmen rund vier Jahre in Anspruch, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist. Das digitale Baugesuchssystem sei ein zentrales IT- und Digitalisierungsprojekt des Kantons, das in enger Zusammenarbeit mit den politischen Gemeinden und privaten Systemlieferanten realisiert worden sei.

Projektabschluss – und doch erst am Anfang

Der erfolgreiche Projektabschluss unterstreiche die Umsetzungsstärke des Kantons Thurgau und mache "eBau" zu einer zentralen Erfolgsgeschichte der kantonalen Digitalisierungsstrategie, schreibt der Kanton weiter.

Doch abgeschlossen ist erst der Entwicklungsprozess des neuen kantonalen Portals, wie aus der Mitteilung ebenfalls hervorgeht. Verfügbar sind digitale Baugesuche zunächst in der politischen Gemeinde Amlikon-Bissegg. Im Verlauf dieses Jahres sollen weitere Pilotgemeinden folgen, schreibt der Kanton und ergänzt: "Die Einführung von eBau in einer politischen Gemeinde erfordert zwar einige Vorarbeiten, doch das Pilotprojekt zeigt eindrücklich, dass sich die Investition lohnt: Verwaltung, Bauwirtschaft und Bürgerinnen und Bürger profitieren gleichermassen."

 

Auch der Kanton St. Gallen möchte das Bauwesen digitalisieren. Allerdings musste der Kanton 2025 ein Projekt für digitale Baubewilligungen stoppen und den Lieferanten wechseln. Mehr dazu lesen Sie hier.

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