Business-Software-Anbieter Soreco wird Opfer eines Ransomware-Angriffs
Cyberkriminelle haben bei Soreco zugeschlagen. Eine Gruppierung namens Bravox behauptet, 118 Gigabyte an Daten abgegriffen zu haben und fordert von der Softwareschmiede offenbar ein Lösegeld. Soreco beschreibt die Auswirkungen des Vorfalls als minimal.
Das IT-Unternehmen Soreco ist ins Visier einer Ransomware-Bande geraten. Der im zürcherischen Schwerzenbach ansässige Hersteller von Business Software bestätigt gegenüber "Inside-IT" (Paywall), Opfer eines Ransomware-Angrifffs geworden zu sein. Laut der Stellungnahme des Unternehmens waren die Auswirkungen des Vorfalls auf den Betrieb jedoch minimal. Auf Lösegeldforderungen der kriminellen Hacker wolle man nicht eingehen.
Im Dark Web bekennt sich eine Gruppierung namens Bravox zum Angriff, wie etwa dem Osint-Portal "Ransomware.live" zu entnehmen ist. Demnach behauptet die Gruppierung, 118,2 Gigabyte an Daten abgegriffen zu haben. Das Cybersecurity-Portal "SOCradar" gibt an, die Gruppierung sei erstmals im Januar 2026 in Erscheinung getreten; entsprechend tief ist die Zahl ihrer Opfer. "SOCradar" vermutet, die Gruppe handle primär aus finanziellen Motiven.
Lesen Sie auch: Cyberangriffe lassen sich nicht immer verhindern - wohl aber bewältigen. Wer vorbereitet ist, behält auch in kritischen Situationen die Kontrolle. Modelle wie das NIST-Cybersecurity-Framework, ISO/IEC 27001 oder der Schweizer Ansatz EARN zeigen, wie Unternehmen strukturiert auf Krisen reagieren können.
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