Für KI und Simulationen

FHNW eröffnet High Performance Computing Lab

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von Andreas Huber und jor

Mit dem neu eröffneten High Performance Computing Lab schafft die FHNW eine Umgebung für rechenintensive Anwendungen. Es soll zudem als Lernumgebung für die Studienrichtung "AI & High Performance Computing" dienen.

(Source: zVg)
(Source: zVg)

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) baut ihre Kapazitäten im Bereich Hochleistungsrechnen aus. Dazu hat sie das High Performance Computing Lab eröffnet, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Mit High Performance Computing (HPC) will die FHNW rasant wachsende Datenmengen, komplexer werdende KI-Anwendungen und diverse Fragestellungen aus Wissenschaft und Wirtschaft bewältigen. 

Das HPC Lab soll dazu in der Lage sein, grosse Datenmengen zu verarbeiten und komplexe Simulationen durchzuführen. HPC sei heute eine grundlegende Voraussetzung für Innovation und wissenschaftlichen Fortschritt in Themenbereichen wie der Klimaforschung, Medizin, Industrie oder künstliche Intelligenz. 

FHNW fokussiert auf praktische Anwendung

Das HPC Lab ist Teil der Neuausrichtung der Hochschule für Informatik FHNW, die erst im Januar des vergangenen Jahres gegründet wurde. Es soll als Kompetenzzentrum sowie als offener Experimentier- und Entwicklungsraum dienen, in dem sich Studierende, Wirtschaftspartner sowie die FHNW austauschen können. 

Bei der Eröffnung des HPC Lab am 28. Mai 2026 erhielten laut Mitteilung Partner, Interessierte und Mitarbeitende Gelegenheit, neue Infrastruktur wie GPU- und CPU-Cluster, skalierbare Speicherlösungen oder spezialisierte Software-Umgebungen für KI, Simulationen, Datenanalyse und maschinelles Lernen zu begutachten. Mit dem HPC Lab wolle man sich auf praktische Anwendung neuer Hardware konzentrieren. Es soll Industriepartnern wie auch akademischen Partnern offenstehen. Hochleistungsrechnen soll zudem "verantwortungsvoll und ressourcenschonend" erfolgen. 

Das Bild zeigt einen jüngeren Herrn mit Brille und Anzug vor einem neutralen Hintergrund.

Tomasz Kacprzak, Leiter des HPC Lab. (Source: zVg)

"Das Training grosser Sprachmodelle wäre ohne schnelle und integrierte GPU-Clusters nicht möglich. In Zukunft wird mehr Rechenleistung neue Erfindungen im Bereich der künstlichen Intelligenz ermöglichen", sagt Tomasz Kacprzak, der Leiter des HPC Lab. 

Praktischer Nutzen für Studierende

Das HPC Lab spielt laut Mitteilung künftig eine wichtige Rolle in der Ausbildung. Es soll insbesondere als Lernumgebung für den Bachelor of Science FHNW in Informatik und die Studienrichtung Artificial Intelligence & High Performance Computing dienen. 

Das Lab soll Studierenden ermöglichen, ihr Wissen in praxisnahen Projekten anzuwenden. Im Fokus stehen demnach die Entwicklung und das Training von KI-Modellen für Anwendungen in Industrie und Forschung sowie deren ressourcenschonende Umsetzung auf skalierbaren Infrastrukturen. 

 

Die FHNW eröffnet übrigens auch ein neues Security Lab mit dem Ziel, die Erfolgsquote von Cyberangriffen einzudämmen. Wann und wo es seine Tätigkeit aufnehmen wird, erfahren Sie hier

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sFEDhANL