Bürgenstock-Treffen führt zu Skyguide-Panne
Bei Skyguide ist es zu einer Störung gekommen, die im Zusammenhang mit der Anzeige der Flugverbotszone über dem Bürgenstock stand. Sie beeinträchtigte kurzzeitig die Systeme der Flugsicherung in Dübendorf und Zürich. Der Flugverkehr wurde schrittweise wiederhergestellt.
Die Pechsträhne von Skyguide setzt sich fort. Nach einem fehlgeschlagenen Software-Update im vergangenen Januar und einer technischen Störung Ende April hatte die Schweizer Flugsicherung am Sonntag, 21. Juni 2026, erneut mit einer Panne zu kämpfen. Der Vorfall betraf das Radarbild, das sowohl im Kontrollzentrum in Dübendorf als auch im Tower des Flughafens Zürich verwendet wird, wie Skyguide mitteilt.
Ursache für die Störung sei die Anzeige der Flugverbotszone über dem Bürgenstock gewesen, die es aufgrund des Gipfeltreffens zwischen den USA und dem Iran gab. Da erst am Samstag, 20. Juni, entschieden worden sei, dass das Treffen stattfinde, habe man die Sperrzone erst in letzter Minute aktiviert.
Als das technische Problem auftrat, schränkte Skyguide aus Sicherheitsgründen den Luftraum östlich von Bern ein und leitete ein sogenanntes "Clear the Sky"-Verfahren ein, wie es in der Mitteilung heisst. Nachdem Spezialisten die Störung am Sonntagvormittag lokalisiert hätten, habe man die Systeme schrittweise wieder in Betrieb genommen.
So konnte man den Flugverkehr in Zürich schliesslich weiterführen - einzelne Beeinträchtigungen waren jedoch gemäss Mitteilung noch möglich. Zudem habe Skyguide bis am Montag, 22. Juni, eine leicht reduzierte Kapazität für Überflüge beibehalten.
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