Adesso tritt Anthropics Claude Partner Network bei
Adesso gehört neu zu den ersten "Select Partnern" in Anthropics Claude Partner Network. Der IT-Dienstleister will Kunden aller Branchen auf ihrem Weg zu einem agentenbasierten Unternehmensmanagement begleiten.
Adesso ist neu "Select Partner" im Claude Partner Network. Somit gehört der deutsche IT-Dienstleister zu den ersten Unternehmen, die Anthropic in die "Select"-Stufe aufgenommen hat, wie Adesso mitteilt. Das Unternehmen setze Claude sowohl intern als auch in Kundenprojekten ein, heisst es weiter. Die KI unterstütze Adesso bei der Analyse und Generierung von Code sowie bei Architekturaufgaben und der Prozessautomatisierung.
Mehr als 200 Adesso-Mitarbeitende bilden sich derzeit für die Zertifizierung zum "Claude Certified Architect Foundation" (CCA-F) weiter, wie das Unternehmen mitteilt. Mit der Qualifikation könnten die Mitarbeitenden Claude-basierte Lösungen konzipieren und gestalten.
Adscaile, kurz für "Adesso Smart Cycle for AI-enhanced Lightweight Software Engineering", ist Adessos eigenes Prozessmodell für agentenbasierte Softwareentwicklung. Das Modell folgt gemäss Mitteilung dem Prinzip "Agenten übernehmen die Umsetzung, Menschen die Steuerung". Adesso will somit Entwicklungszyklen von mehreren Wochen auf zwei bis vier Tage verkürzen. Claude Code unterstütze die Agenten bei der Codegenerierung, beim Refactoring sowie bei Testaufgaben innerhalb der einzelnen Zyklen.
Mit dem Beitritt zum Claude Partner Network will Adesso laut Mitteilung seine Position als zertifizierter Partner stärken und Kunden aus verschiedenen Branchen auf dem Weg zu einer agentenbasierten Unternehmenssteuerung begleiten.

Benedikt Bonnmann, Vorstandsmitglied von Adesso. (Source: zVg)
"2026 ist das Jahr, in dem agentenbasierte KI in allen Branchen Einzug in Prozesse, Teams und Geschäftsmodelle halten wird. Dank unseres Softwareentwicklungsansatzes Adscaile stehen wir dabei mittendrin", sagt Benedikt Bonnmann, Vorstandsmitglied von Adesso.
Gemäss einer Umfrage von Adesso kommen übrigens zwei Drittel der KI-Pilotprojekte nicht in den produktiven Betrieb. Weshalb das so ist, können Sie hier nachlesen.
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