Modemarke wehrt sich gegen Retail-Tod
Die Affordable-Luxury-Marke Aritzia kämpft gegen den Untergang des stationären Einzelhandels an. Mit Digital Signage an der Wand und Spiegel ausserhalb der Umkleide setzt der Store auf Umsatz durch Ambiente.
Die kanadische Damenmodenmarke Aritzia ist mit 122 Stores in Nordamerika zwar kein Gigant in der Fashionindustrie. Dennoch erreiche die Kette mit einem Umsatz von mehr als 10'000 US-Dollar pro Quadratmeter eine sehr hohe Flächenproduktivität für den Bereich Mode, wie "Invidis" berichtet. Das sei unter anderem auf die Experience-Ausrichtung in ihren Geschäften zurückzuführen.
Mit Digital Signage integriert Aritzia in Bilderrahmen gefasste Screens in die Retail-Gestaltung und nehme so flexibel Einfluss auf die Atmosphäre im Store. Neben den Displays könne lokale Kunst, in Kombination mit hausintern entwickelten Musik-Playlists, die durch in der Wand eingebaute Lautsprecher abgespielt werden, das Ambiente je nach Region verändern.
Ausserdem verzichte Aritzia auf Spiegel in den Umkleiden. In Gemeinschaftsräumen vor den Kabinen könne man sich als Kunde im Spiegel betrachten, was die Anprobe zum Community-Event mache. Die Features sollen stationäre Geschäfte nicht nur als Schaufenster für E-Commerce fungieren lassen, sondern diese auch in einen profitablen Absatzkanal verwandeln.
Digitale Werbeflächen findet man seit neuestem auch auf 3454 Meter über dem Meeresspiegel. Erfahren Sie hier mehr.
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