Rai übernimmt Security-Aufgaben beim Kunden

Watchguard stellt KI-Agent für MSPs vor

Uhr
von Coen Kaat und NetzKI Bot und jor

Watchguard-MSPs können sich künftig von KI helfen lassen: Der US-amerikanische Security-Spezialist präsentiert den KI-Agenten Rai, der autonom auf Bedrohungen reagieren soll.

(Source: LomaPari2021 / stock.adobe.com)
(Source: LomaPari2021 / stock.adobe.com)

Watchguard Technologies hat an seiner Partnerkonferenz "Impact" in Dubrovnik die agentische KI Rai präsentiert. Das System ist für Managed Service Provider (MSP) gedacht und soll Cybersecurity-Aufgaben in Kundenumgebungen proaktiv übernehmen, wie der Network-Security-Spezialist mit Hauptsitz in Seattle mitteilt. 

Es erkennt Bedrohungen durch kontinuierliches Monitoring, korreliert sicherheitsrelevante Ereignisse und reagiert in Echtzeit mit autorisierten Massnahmen. Der Anbieter verspricht, dass sich so Arbeitsaufwand und Reaktionszeit reduzieren lassen. 

Die Entscheidungsprozesse der KI lassen sich über den neuen Watchguard Insights Hub nachvollziehen, der zentralisierte Dashboards und einen "Daily Brief" mit Statusübersichten bietet.

Pläne für weitere Features

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen MSPs die KI auch als Auditorin und Administratorin einsetzen können. So soll sie etwa Compliance-Lücken aufspüren und Fehlkonfigurationen beheben. Ferner sollen Unternehmen später auch die Patch-Planung, Zertifikatsrotation und die Kommunikation mit Partnern an Rai delegieren können. Ausserdem plant Watchguard eine Benutzeroberfläche in natürlicher Sprache, über die Partner direkt mit Rai interagieren können.

"Cyberbedrohungen nehmen sowohl in Umfang als auch Komplexität zu. Unternehmen brauchen KI, die kontinuierlich und über alle Kundenumgebungen hinweg arbeitet", sagt Ben Oster, VP of Product Management bei Watchguard. Mit Rai könnten Partner schneller skalieren, Margen steigern und die Kundenerfahrung über das gesamte Portfolio hinweg verbessern.

 

Das könnte Sie ebenfalls interessieren: Der Einsatz von KI-Agenten kann die IT-Sicherheit nicht nur erhöhen, sondern auch gefährden. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine Umfrage von Rubrik. Das Unternehmen warnt vor fehlenden Kontrollmechanismen, wie Sie hier nachlesen können.

Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien. 

Webcode
y2KrRpLd