Wo KI der Business-Software einen Mehrwert bietet
Wir befinden uns im goldenen Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI). Oder ist es vielleicht doch mehr ein kurzzeitiger Goldrausch? Einige KI-Anbieter stossen mit ihren Ideen auf eine Goldgrube, andere nicht ... Throw everything at the wall and see what sticks, wie es auf Englisch heisst, scheint nämlich derzeit die Devise zu sein.
Hört man auf die Versprechen der Anbieter, scheint es wirklich keine Aufgabe zu geben, welche die KI nicht schneller und besser erledigen kann. Das Automatisierungspotenzial dieser Technologie kennt offenbar keine Grenzen. Monotone, repetitive Aufgaben sollen bald der Vergangenheit angehören. Entsprechend breit ist das Angebot geworden: vom ERP über Chatbots bis zur Cybersecurity. Sogar das klassische Hardwaregeschäft geht mit. Gefühlt jeder PC, der derzeit angekündigt wird, ist nach Herstellerangaben ein KI-PC. Entweder stecke KI drin oder er sei für KI gemacht.
Viele dieser Versprechen, die Effizienz steigern zu können, kann die Technologie auch einhalten. Doch sollte man sich nicht davon blenden lassen. KI ist ein Werkzeug und wie jedes Werkzeug hat es klare Verwendungszwecke – und auch Bereiche, in denen der Mehrwert infrage gestellt werden muss. Ein Allheilmittel ist KI nicht. Ausser dem Anbieter und dem Zustand der Datenbasis gehört vor allem der Mensch zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren eines KI-Projekts. Der Mensch, der entscheidet, wo und wie KI verwendet wird.
Wie einige der grössten Schweizer Firmen KI im Bereich Business-Software einsetzen, erfahren Sie im Podium. Experten von Galenica, Kühne+Nagel, Swisscom und weiteren Anwenderunternehmen sagen, welche Erfahrungen sie bereits mit KI gemacht haben, wo die Arbeiten nun schneller vonstatten gehen und wo der Mehrwert (zumindest aktuell noch) ausbleibt.
Ich wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre der aktuellen Ausgabe des "IT-Markt" zum Thema Business-Software.
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