Messe Luzern lanciert Branchenevent für Systemintegration und Medientechnik
Mit der Integrated Media Systems (IMS) plant die Messe Luzern eine Veranstaltung für Systemintegration und digitale Medientechnik. Im September 2027 will sie damit Hersteller, Integratoren, Distributoren und Dienstleister mit Fachleuten und Entscheidungsträgern zusammenbringen. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Anwendungen und das Zusammenspiel verschiedener Technologien.
Die Schweiz erhält eine neu konzipierte Fachveranstaltung für Systemintegration und digitale Medientechnik. Am 22. und 23. September 2027 findet in Luzern erstmals die Integrated Media Systems (IMS) statt, wie die Veranstalterin Messe Luzern mitteilt. Der Event richte sich an Hersteller, Integratoren, Distributoren und Dienstleister sowie an Fachleute, Planer und Entscheidungsträger, die Medien- und Kommunikationssysteme beschaffen, betreiben oder nutzen.
Ganz neu ist die IMS allerdings nicht: Bereits 2018 fand in Luzern eine Veranstaltung unter dem Namen Integrated Media Solutions statt. Bei der für 2027 angekündigten Integrated Media Systems handle es sich um eine Weiterentwicklung des damaligen Formats, bestätigt die Messe Luzern auf Anfrage.
Mit der neuen Plattform wolle die Messe Luzern den Austausch zwischen verschiedenen technischen Disziplinen fördern. Denn AV-Technik, IT, digitale Medien und Gebäudetechnik würden zunehmend zusammenwachsen - etwa in vernetzten Sitzungsräumen, digitalen Klassenzimmern, Kontrollräumen oder bei der Gebäudeautomation, schreibt die Veranstalterin.

Elio Cavazzutti, Messeleiter der IMS. (Source: zVg)
"In der Schweiz fehlt eine Plattform, welche diese Disziplinen miteinander verbindet. Und da setzt die IMS an. Wir bringen die Personen zusammen, die solche Systeme entwickeln, planen, installieren und nutzen", lässt sich Messeleiter Elio Cavazzutti in der Mitteilung zitieren.
Von Digital Signage bis Smart Building
Thematisch decke die IMS 2027 unter anderem System- und AV-Integration, Conferencing, Digital Signage, Kontrollräume, Broadcast, hybride Veranstaltungen, Smart Building und Veranstaltungstechnik ab. Dabei soll laut Mitteilung weniger die einzelne Komponente als vielmehr das Zusammenspiel verschiedener Technologien im Vordergrund stehen.
Anders als bei einer klassischen Fachmesse gehe es dabei also weniger um eine Aneinanderreihung von Messeständen. Zwar können Unternehmen weiterhin eigene Stände betreiben, "das Herzstück der Veranstaltung sollen aber konkrete Anwendungen sein", wie die Messe Luzern auf Anfrage erklärt.
Konkret plane die Veranstalterin neben dem klassischen Messebereich ein sogenanntes Integration Lab. Dort sollen gemeinsam mit Partnern entwickelte Showcases verschiedene Systeme und Anwendungen im praktischen Einsatz zeigen.
Ergänzend dazu biete die Presenting Zone zwei Foren: Im Ausstellerforum könnten Unternehmen ihre Produkte und Lösungen präsentieren, im Fachforum Expertinnen und Experten Wissen zu aktuellen Themen und Anwendungen vermitteln.
"Wir möchten zeigen, wie die einzelnen Komponenten zusammenarbeiten. Wenn Besuchende eine Anwendung live erleben, können sie mit den Anbietern direkt besprechen, was sich davon für ihr eigenes Projekt umsetzen lässt", erklärt Cavazzutti in der Mitteilung.
Auch online präsent
Die IMS soll nicht nur während der beiden Messetage präsent sein, betont die Messe Luzern. Auf der Website ims-expo.ch können Aussteller demnach ihre Unternehmen, Lösungen, Projekte und Neuheiten bereits im Vorfeld vorstellen. Diese Inhalte sollen gemäss Mitteilung auch nach der Veranstaltung abrufbar bleiben.
Die Pro-AV-Messe ISE (Integrated Systems Europe) erhält 2027 übrigens einen zweiten Standort. Mehr dazu lesen Sie hier.
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