Mehr TV-Panels aus Taiwan und China
Japans TV-Produzenten diversifizieren ihre Zuliefererquellen. Das verspricht gute Geschäfte für die Panel-Anbieter in Taiwan und China.
Panasonic plant Teile seiner LCD-Panel-Produktion an den taiwanesischen Auftragsfertiger Chimei Innolux (CMI) zu vergeben, wie Digitimes unter Berufung auf die Zeitung Commercial Times meldet. Den Informationen zufolge werde Panasonic bis zu 4,5 Millionen TV-Panels im Wert von rund 900 Millionen US-Dollar von CMI beziehen, statt diese selber herzustellen.
Das entspräche rund 30 Prozent des diesjährigen TV-Panel-Bedarfs von Panasonic, der auf 12 – 15 Millionen produzierte Einheiten geschätzt wird. Weitere 30 Prozent seiner benötigten Panels will Panasonic von LG beziehen, den Rest, 40 Prozent, werde der Elektronikanbieter In-House produzieren.
Auch andere japanische Anbieter sind wohl am Umdenken: Sharp, Sony und Toshiba, planen ebenfalls ihre TV-Panel-Einkäufe in Taiwan und China zu steigern. Sharp beispielsweise werde seinen gesamten Bedarf an Panels unter einer Grösse von 40 Zoll Bildschirmdiagonale über Panels von CMI decken. Die daraus entstehenden Fernseher würden von Foxconn assembliert werden.
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