Studie: Internetnutzer wählen schwache Passwörter
Der Antivrus-Software-Anbieter BitDefender hat eine Studie zum Thema Passwortsicherheit durchgeführt. Nur 50 der 1000 Interviewten nutzen laut den Autoren ein optimales Passwort.
Der Antivirus-Softwarentwickler BitDefender hat eine nicht-repräsentative Studie zum Thema Passwortsicherheit durchgeführt. Das Unternehmen wählte 1000 Teilnehmer aus 16 Ländern aus, die einen schriftlichen Fragebogen beantworteten. Das Geschlechterverhältnis betrug laut BitDefender 1:1 und das Durchschnittsalter der Teilnehmer lag bei 29,5 Jahren.
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die meisten Internet-User den Schutz ihrer Privatsphäre im Netz auf die leichte Schulter nehmen. Passwörter werden leichtsinnig gewählt oder mehrfach verwendet. Fast ein Viertel der Befragten gab an ein identisches Passwort für verschiedene Accounts zu verwenden. Weiter seien die Passwörter meist zu kurz und zu wenig komplex aufgebaut. So hätten Hacker leichtes Spiel.
Nur ein Prozent der Befragten benutzt ein Passwort von mehr als 15 Zeichen Länge. Lediglich 50 Befragte schützen ihre vertraulichen Daten indem sie ihr Kennwort aus Klein- und Grossbuchstaben sowie Zahlen und anderen Sonderzeichen zusammensetzen. Dies sei laut BitDefender aber optimal.
Besonders kurios erschien der Autorin Sabrina Datcu, dass mehr als 100 Befragte den Interviewern ihre persönlichen Passwörter preisgaben. Das sei ähnlich, wie wenn man mehrere Kopien des Hausschlüssels aushändige, so die E-Threat-Analytikerin bei BitDefender.
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