Reorganisation drückt Bilanz von Fritz und Macziol
Der Systemintegrator Fritz und Macziol musste für sein erstes Halbjahr einen Umsatzrückgang hinnehmen. Grund seien Umstrukturierungen. Für das Jahresende rechnet das Unternehmen mit einem positiven Resultat.
IT-Dienstleister Fritz und Macziol weist für sein erstes Halbjahr 2013 einen Umsatz von 140 Millionen Euro aus. Ein Jahr zuvor betrug der Umsatz noch 150 Millionen Euro. Den gesunkenen Umsatz führt das Unternehmen auf Kosten für Übernahmen und Umstrukturierungen zurück, teilte der Systemintegrator mit.
Zu den Übernahmen zählen etwa die Firmen Stas und Neo, die als Geschäftsbereiche in die Fritz und Macziol Deutschland eingegliedert wurden. Ausserdem seien die Geschäftsbereiche SAP und Microsoft neu geordnet worden.
CEO Heribert Fritz erklärte zur aktuellen Situation: "Nach dem stürmischen Wachstum der letzten beiden Jahre, mit zuletzt zirka 30 Prozent im Jahr 2012, war es nun höchste Zeit, unsere Positionierung in einigen Geschäftsfeldern zu schärfen und auch intern verschiedene Strukturen und Abläufe neu zu definieren." Deswegen habe das Unternehmen das Jahr 2013 auch unter das Motto "Stabilisierung und Aufbruch" gestellt. Für das Jahresende rechnet Fritz mit einem deutlich positiven Ergebnis für den Systemintegrator.
Wachstum in der Schweiz
Fritz und Macziol Schweiz vergrösserte im ersten Halbjahr seine Teams. Besonders in den Bereichen EMC Sales und IBM wurde personell aufgestockt. So konnte etwa mit Peter Hauri ein hochkarätiger IBM-Experte verpflichtet werden.
Zudem sei der Geschäftsbereich Virtualisierung erfolgreich aufgebaut worden. Auch räumlich veränderte sich der Schweizer Ableger. So wurden in Zürich neue Büros bezogen.
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