Channel rettet Netapp
Die Nummer 2 am Speichermarkt hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres unter dem "Government Shutdown" und dem OEM-Geschäft gelitten. Dass der Hersteller überhaupt mehr Umsatz ausweisen konnte, liegt am indirekten Geschäft via Fachhandel.
Netapp, die Nummer 2 am Speichermarkt, hat seinen Umsatz im zweiten Quartal seines Fiskaljahres 2014 um ein Prozent auf 1,55 Milliarden US-Dollar gesteigert. Ein Jahr zuvor lag der Umsatz noch bei 1,54 Millarden Dollar.
Auf Kostenseite stiegen die Ausgaben in den Bereichen Software und Services. Dafür musste er für Hardware weniger aufwenden. Unterm Strich ergab sich so ein Gewinn von 167 Millionen Dollar. Im Herbst des letzten Jahres hatte Netapp noch 110 Millionen Dollar eingenommen.
Das Netapp seinen Umsatz steigern konnte, lag besonders am Channel. Wie Netapp-CEO Tom Georgens gegenüber dem Branchenportal CRN.com sagte, kämpfte Netapp mit dem Ausgabenstopp der US-Regierung. Ausserdem seien die Verkäufe im wichtigen OEM-Geschäft zurückgegangen. Das Zulieferergeschäft läuft bei Netapp direkt. Der Channel würde dadurch wichtiger und sei deshalb ein starker Motor für Netapp, betonte Georgens. 83 Prozent der Einnahmen würden derzeit über den indirekten Handel via Fachhandel generiert, erklärte Finanzchef Nick Noviello.
Für das laufende dritte Quartal erwartet Netapp einen Umsatz zwischen 1,58 und 1,68 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Im dritten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres hatte Netapp Produkte und Dienstleistungen im Wert von 1,63 Millarden Dollar umgesetzt.
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