Kyocera setzt auf BYOD-Lösungen
Kyocera kauft mit Motex einen Spezialisten für Sicherheitssoftware. Der Druckerhersteller will damit auf den BYOD-Zug springen.
Kyocera hat den Sicherheitsspezialisten Motex für zehn Milliarden Japanische Yen (rund 117 Millionen Schweizer Franken) übernommen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, will der Druckerhersteller mit seinem neuen Tochterunternehmen künftig Überwachungs- und Sicherheitslösungen für Tablets und Smartphones entwickeln.
Mit der Übernahme springt Kyocera auf den Bring-your-own-Device-Zug. Immer mehr Menschen nutzen ihre privaten Geräte für berufliche Zwecke. Die Sicherheit dieser Geräte nimmt deshalb an Bedeutung zu und damit auch die Nachfrage nach Sicherheitslösungen. Kyocera erhofft sich deshalb gemäss Reuters einen Jahresumsatz von fast fünf Milliarden Yen (rund 58,5 Millionen Franken) mit dem Verkauf von Sicherheitssoftware.
Das neue Kyocera-Tochterunternehmen Motex ist im japanischen Markt gefestigt. Gemäss Reuters sichert Motex rund einen Drittel aller Firmenrechner in Japan ab.
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