Infineon übertrifft Erwartungen
Der Chip-Hersteller Infineon hat im Geschäftsjahr 2013 vermutlich mehr verdient als erwartet. Im Gespräch mit der Börsen-Zeitung plauderte Finanzchef Dominik Asam über die übertroffenen Erwartungen. Der im letzten Herbst eingeschlagene Sparkurs scheint Früchte zu tragen.
Allmählich nehmen die Chip-Hersteller wieder Fahrt auf. Das gilt auch für den deutschen Halbleiterproduzenten Infineon. Wie der Standard berichtet, ist das Unternehmen auf bestem Wege, die Gewinnerwartungen für das ablaufende Geschäftsjahr 2013 zu übertreffen.
Gegenüber der Börsen-Zeitung sprach Finanzchef Dominik Asam über das Ende der Stagnation. "Nach zwei Jahren Stagnation zeichnet sich für die Halbleiterindustrie weltweit eine Erholung ab." Für das am 30. September endende Geschäftsjahr rechnet Asam mit 20 Prozent mehr Gewinn als geplant.
Langfristig sieht er das Unternehmen auf den angestrebten Wachstumspfad zurückkehren. Das Umsatzziel von 5 Milliarden Euro verschiebt Asam jedoch auf 2016. Die Euro-Krise habe dem Unternehmen einen Strich durch die Rechung gemacht.
Sparkurs zahlt sich aus
Der Grund für das erfreuliche Jahresergebnis ist wohl vor allem in der schon im letzten Jahr eingeschlagenen Sparpolitik zu suchen. Im Februar hatte das Management verkündet, den Tiefpunkt bereits erreicht zu haben. Eine weitere Triebkraft ist die wieder erstarkende Automobilindustrie.
Die Chips von Infineon kommen überwiegend in Oberklassefahrzeugen zum Einsatz, welche sich vor allem auf dem chinesischen Markt an reissendem Absatz erfreuen.
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Warum Zoom-Meetings auch im 24. Jahrhundert noch doof sind
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
Sophos peppt sein Partnerportal auf
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Basel-Stadt führt digitale Baubewilligung ein
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem