Fachhändler können Microsoft-Office-365-Lizenzen verkaufen
Microsofts Office 365 für Unternehmen kann ab September direkt von Fachhändlern vertrieben werden. Cloud-Services sollen nicht mehr von Microsoft, sondern von Resellern berechnet werden.
An der Eröffnung der XChange 2013 in Washington D.C. hat Bryan Von Axelson, Microsofts Senior Partner und Technical Strategist for Cloud, am Sonntag angekündigt, dass Fachhändler ab dem 1. September dieses Jahres Unternehmensversionen von Office 365 direkt verkaufen können. Dazu zählen die Versionen E1, E3, die Exchange-only-Option und Office 365 Pro Plus, wie Crn.com berichtet.
Als Teil des Office-365-Open-Programms sollen Fachhändler neu ihren Kunden Cloud-Services direkt in Rechnung stellen können. Bislang lief die Abrechnung über Microsoft. Das Hinzufügen der Unternehmensversionen zum Channel-Programm könnte Microsofts Partnern mehr Anreize bieten, das Cloud-Angebot von Microsoft anzunehmen und an Kunden weiterzugeben.
Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet Microsoft, dass sein Cloud-Angebot 40 Prozent des gesamten Umsatzes ausmachen wird. Entsprechend hohen Stellenwert hat das Cloud-Angebot für den Software-Riesen. So verwundert es wenig, dass man bei Microsoft alles Erdenkliche unternimmt, um das Geschäft mit der Cloud voranzutreiben. "Die Cloud ist Ihr Werkzeug um Ihre Services an Kundengeräte und Endpunkte zu liefern", bewirbt Von Axelson das Angebot vor dem Channel.
Das Channel-Geschäft lässt sich Microsoft jedes Jahr rund 6 Milliarden Dollar kosten. Man plane noch in diesem Jahr, verschiedene separate Channel-Initiativen unter dem SMB-Champions-Club-Programm zu vereinen.
Wie Cyberkriminelle quelloffene Software infiltrieren
Die meisten KI-Projekte rentieren sich nicht
Anthropic sichert die Tech-Giganten
Wer schützt was?
Bei Katzen läuft das Dating halt auch nicht viel besser
Die Schweiz hat hohe Ansprüche an die Digitalisierung im Gesundheitswesen
Russische Hackergruppe attackiert TP-Link-Router
Wo laut Ceconet die Cybergefahren in Pro-AV-Projekten lauern
Metas neues KI-Modell toppt in visuellem Verstehen und floppt im Programmieren