SPONSORED-POST Business Resilience

Immunisierungstechnologien (IT)

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von Christoph Koch, Chief Technology Officer, Cisco Schweiz

Organisationen sind nicht erst seit Frühling 2020 im Wandel. Informationstechnologien haben sich immer stärker mit den Businessprozessen verbunden. Nun geht es darum das Immunsystem von Organisationen zu stärken. Denn Businessmodelle sind exponierter denn je.

Christoph Koch, Chief Technology Officer, Cisco Schweiz
Christoph Koch, Chief Technology Officer, Cisco Schweiz

Die jüngsten Hacks mit Ransomware in den USA und Düsseldorf zeigen: Organisationen benötigen in Zeiten der Krise ein stärkeres Immunsystem gegen Angriffe auf ihre IT-Infrastruktur, die auch Angriffe gegen ihre Businessprozesse und damit auf ihr Geschäftsmodell sind. Sie sind exponiert wie noch nie, haben sich im Zuge der Pandemie neu organisiert. Die zunehmende Mobilität der Mitarbeitenden, die Erweiterung des Firmenperimeters und die immer komplexer werdenden Anforderungen an ihre Sicherheit schwächen Organisationen zusätzlich. Sie müssen auch immer schneller reagieren. 

Was an der Widerstandskraft zehrt

Nicht nur die bedrohte IT-Sicherheit zehrt an den Kräften. Die Anfälligkeit der Informationstechnologie-Systeme steigt mit zunehmender Digitalität von Organisationen. Die Verschränkung von analogen und digitalen Abläufen wird immer enger. 

Was das Immunsystem weiter belastet: Die Transformation klassischer Geschäftspraktiken zu digitalen Business-Prozess-Modellen und damit digitalen Geschäftsmodellen, die Mehrwerte in den Absatzmärkten bringen, ist eine Herausforderung für sich – und sie hat sich im Zuge der Pandemie stark beschleunigt, dabei Arbeitsmodelle und spezifische Anwendungsfälle digitalisiert. Technische Konzepte wie Distanzlernen oder Telemedizin finden plötzlich Akzeptanz. Virtuelle Meetings und standortübergreifend digital verbundene Teams stärken Organisationen. Die Fortschritte in der Industrie 4.0 werden zusätzlich mit «Data-driven»-Algorithmen, mit Maschinenlernen und Künstlicher Intelligenz, der weiteren Vernetzung der Prozesse, Firmen, Daten, Lieferketten etc. und durch die verteilten und strategisch klug vernetzten Clouddienste ermöglicht. 

IT-Abteilungen kommt in diesem Umfeld eine neue Bedeutung zu: Sie stellen Kunden, Partnern und Remoteworkern leistungsstarke, digitale Ressourcen sicher zur Verfügung. Sie sind damit massgeblich für die Widerstandsfähigkeit ihrer Organisationen verantwortlich.

Wie erlangt man Business Resilience?

Widerstandsfähigere Organisationen reagieren rascher auf Änderungen und Krisen. Gerade im Bereich der digitalen Businessprozesse gilt es, neben der Sichtbarkeit und Erkennung von Problemen (z. B. Cyberangriff) auch eine rasche Problembewältigung wie auch Rückführung in einen operativen Zustand anzustreben. Weiter zeichnen sich Unternehmen mit starker Resilienz auch durch eine lebendige Strategie mit Weitblick, eine hohe Innovationskompetenz, Diversifikation, einen steten prüfenden Blick auf den Markt sowie einen starken Kunden- und Mitarbeiterfokus aus. Sie vernachlässigen dabei ihre eigene Infrastruktur nicht: Das Zusammenspiel zwischen eigener IT, der Cloud und teilweise auch privater oder fremder IT (in industriellen Umgebungen auch der OT) benötigt eine übergreifende Sicherheitsarchitektur, die den Forderungen nach Resilienz gerecht wird. Diese Forderungen sind: Gesamtsicht zu Identitäten, Geräten, Daten und Kommunikationsströmen, schnelle (meist automatisierte) Erkennung von Anomalien und rasche Behebung und wie auch Zurückkehren zum Normalzustand. Es braucht zudem ein neues, modernes Verständnis des Begriffs «Vertrauen», denn Ecosysteme wachsen in neue digitale Abhängigkeiten.

Hohe Anforderungen also an eine Organisation, ihre Business- und IT-Teams sowie ihre IT-Infrastruktur. Sie zu erfüllen, gelingt, wenn wir uns nicht nur von der zentralen IT, sondern auch vom alten Begriff der «Informationstechnologien» verabschieden.

Immunisierungstechnologien stellen nicht einzelne Hersteller, Produkte oder Technologien in den Vordergrund, sondern begreifen diese als Bausteine einer sicheren, verteilten, automatisierten und skalierbaren softwarebasierten Netzwerk- und Datacenterlösung: die Basis aller Digitalisierungsprozesse und moderner Arbeitsplatzlösungen. Der Mensch ist Teil einer solcher Lösung. Einerseits sind es die Mitarbeitenden, die durch Aus- und Weiterbildung zum Schutz ihrer Organisation beitragen, andererseits eine starke Partnerlandschaft wie jene Ciscos, die die Bausteine für umfassende Transformationsprozesse ganzheitlich nutzt, sichere End-to-End-Architekturen mit umfassender Betreuung schafft.

Neue Ansätze für die Zukunft

Wer IT-Infrastrukturen als Anhängsel des Business betrachtet, sie im übertragenen Sinne wie einen Taschenrechner benutzt, muss wissen: Die Digitalisierung erfordert einen höheren Stellenwert der IT, die nun keine Helferfunktion mehr hat, sondern als Garant für sichere und stets verfügbare, kundenzentrierte Geschäftsmodelle auftritt und diese sogar weiterentwickelt. Cisco versteht IT als «Immunisierungstechnologien». Ein solches Verständnis öffnet den Blick für die realen Erfordernisse in einer zunehmend digitalen Welt. Hier weniger Risiken zu gewährleisten und mehr Widerstandskraft für Organisationen zu schaffen, bedarf ganz neuer technologischer Architekturen, die von Grund auf sicher konzipiert sind.

 



Zum Autor
Christoph Koch ist Chief Technology Officer (CTO) von Cisco Schweiz. Der Sicherheitsexperte leitet ein Team von Cisco-Spezialisten und formuliert die technologische Strategie.

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