Unternehmen geben immer mehr aus für IT-Security – wegen EU-DSGVO
Sicherheitsanbieter dürfen sich freuen. Bis Ende des Jahres sollen die weltweiten Ausgaben für IT-Security-Technologien auf 114 Milliarden ansteigen. Vor allem das Thema Datenschutz soll zunehmend an Bedeutung gewinnen und den Markt weiter ankurbeln.
Die globalen Ausgaben für IT-Security-Technologien sollen bis Ende des Jahres auf 114 Milliarden US-Dollar ansteigen. Im Vergleich zum Vorjahr werden die Ausgaben somit um 12,4 Prozent zunehmen, wie der Marktforscher Gartner mitteilt.
Das Wachstum soll zudem auch im nächsten Jahr noch anhalten – wenn auch leicht abgeschwächt. Gemäss der Prognose des Marktforschers klettert das weltweite IT-Security-Budget 2019 um weitere 8,7 Prozent im Jahresvergleich auf 124 Milliarden Dollar.
Die wichtigsten Wachstumstreiber für den Markt seien Sicherheitsrisiken, unternehmerische Bedürfnisse und Veränderungen in der Branche. Diese drei Punkte nennt Gartner bereits seit 2017.
Nun soll das Thema Datenschutz zunehmend zum Geschäftstreiber werden. 2019 sollen mindestens 10 Prozent der Ausgaben auf dieses Thema zurückzuführen sein. Insbesondere die Bereiche Identity Access Management (IAM), Identity Governance & Administration (IGA) und Data Loss Prevention (DLP) seien von dieser Entwicklung betroffen.
Ein grosser Faktor in diesem Zusammenhang ist die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO beziehungsweise GDPR). Diese ist seit dem 25. Mai in Kraft. Gartner geht davon aus, dass 2019 knapp jedes dritte Unternehmen Geld für Beratungen oder Implementierungen in Zusammenhang mit der EU-DSGVO ausgeben wird.
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