Vodafone Portugal kämpft mit Folgen einer Cyberattacke
Vodafone Portugal ist Opfer einer Cyberattacke geworden und hat nun mit den Folgen zu kämpfen. Über sieben Millionen Kundinnen und Kunden können nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr telefonieren beziehungsweise Onlinedienste nutzen.
Vodafone Portugal ist ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Der Telko kämpft mit den Folgen des Angriffes: Über sieben Millionen Kundinnen und Kunden können den Telefondienst nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr nutzen, wie "Heise.de" berichtet. Die Angreifer setzten das Netzwerk des Providers insbesondere in den Bereichen LTE- und 5G-Mobilfunk, TV-Kabelnetz, SMS sowie Sprach- und Voicemail-Diensten ausser Gefecht. Auch Geldautomaten einiger Banken, die das 4G-Netz von Vodafone nutzen, waren betroffen.
"Es handelte sich um einen gezielten Angriff auf das Netz", erklärt der Geschäftsführer von Vodafone Portugal Mário Vaz. Es sei wohl darum gegangen, Netzverfügbarkeit und Dienste zu unterbrechen. Vaz bezeichnet den Cyberangriff als einen "terroristischen" und "kriminellen" Akt. Einige Dienste laufen zwar wieder, jedoch mit einem hohen Mass an Unsicherheit, wie Vaz sagt.
Vodafone arbeite bereits daran, auch die mobilen Datendienste über das 4G-Netz wieder in Betrieb zu nehmen. Die Kriminalpolizei ermittelt gemäss "Heise.de" zusammen mit internationalen Strafverfolgungsbehörden und portugiesischen Geheimdiensten bereits an diesem Fall. Kundendaten seien jedoch nicht betroffen.
Übrigens: Eine Studie von Trend Micro zeigt, dass sich Firmenchefs zu wenig mit Cybersecurity auseinandersetzen. Ausserdem investieren viele Unternehmen lieber Geld statt Zeit in die Abwehr von Cyberangriffen. Hier können Sie mehr darüber lesen.
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