Symantec steht vor Abschluss von Verlustgeschäft
Symantec plant angeblich Veritas für acht Milliarden US-Dollar zu verkaufen. Noch im Juni kündigte das Unternehmen an, den Bereich als eigenständiges Unternehmen an die Börse führen zu wollen.
Der Anbieter von Sicherheitssoftware und Datenmanagement-Lösungen Symantec kann sein Unternehmen nicht wie geplant aufspalten. Der Geschäftsbereich für Information Management Veritas soll daher jetzt verkauft werden, wie Bloomberg unter Berufung auf anonymen Quellen berichtet.
Vergangenes Jahr traf die Geschäftsleitung von Symantec den Entscheid, die Firma in die beiden Geschäftsbereiche Symantec und Veritas aufzuspalten. Bis im Oktober dieses Jahres sollte der Prozess abgeschlossen sein. Anschliessend wollte Symantec Veritas auf Januar 2016 an die Börse führen. Jetzt kommt alles anders.
Symantec stehe kurz vor dem Verkauf von Veritas an den Finanzinvestor Carlyle Group. Die Ablöse soll die Gruppe zwischen sieben bis acht Milliarden US-Dollar kosten, berichtet Bloomberg. Würden diese Pläne Tatsache werden, so handle es sich dabei um ein enormes Verlustgeschäft. Denn das Unternehmen kaufte Veritas im Jahr 2005 für 13,5 Milliarden Dollar.
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