ABB verkauft Robotics-Division an Softbank
ABB hat eine Vereinbarung über den Verkauf seines Geschäftsbereichs Robotics an Softbank im Wert von 5,4 Milliarden US-Dollar unterzeichnet. Der Schweizer Industriekonzern gibt damit seinen ursprünglichen Plan zur Ausgliederung des Bereichs als Spin-off auf und richtet seine interne Struktur ab Ende 2025 auf drei Geschäftsbereiche aus.
ABB verkauft seinen Geschäftsbereich Robotics für einen Unternehmenswert von 5,375 Milliarden US-Dollar an die Softbank Group. Die Transaktion, die noch der behördlichen Genehmigung bedarf, soll 2026 abgeschlossen werden, wie ABB mitteilt.
Der schweizerisch-schwedische Multikonzern gebe damit sein ursprüngliches Vorhaben auf, den Geschäftsbereich als eigenständig kotiertes Unternehmen an die Börse zu bringen. Durch den Verkauf generiere ABB unmittelbar Wert für die Aktionärinnen und Aktionäre, begründet Peter Voser, Verwaltungsratspräsident von ABB. "Wir werden weiterhin auf unsere langfristige Strategie fokussieren, basierend auf unserer führenden Rolle in den Bereichen Elektrifizierung und Automatisierung", sagt er.

Peter Voser, Verwaltungsratspräsident bei ABB. (Source: ABB)
Morten Wierod, CEO von ABB, ergänzt in der Mitteilung, dass Softbank ein "hervorragendes neues Zuhause" für die betroffenen Teams bieten werde. Zudem fügt er hinzu, dass die Kombination der Robotik-Kompetenzen von ABB und den KI-Fähigkeiten von Softbank die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsbereichs stärken werde.

Morten Wierod, CEO von ABB. (Source: ABB)
Wie es weiter heisst, wird ABB ihre Struktur ab dem vierten Quartal 2025 um drei Bereiche herum neu organisieren. Die Robotics-Division werde unter "nichtfortgeführte Aktivitäten" ausgewiesen. Zudem wolle man die Maschinenautomatisierung in die Division Process Automation integrieren.
ABB kündigte Ende September 2025 an, 110 Millionen US-Dollar in vier ABB-Produktionsstätten in den USA investieren zu wollen. Mehr zu den Gründen für diese Investitionen lesen Sie hier.
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