Softbank investiert 2 Milliarden US-Dollar in Intel
Softbank investiert 2 Milliarden US-Dollar in Intel, indem es Stammaktien des US-amerikanischen Halbleiterherstellers erwirbt. Die Transaktion ist Teil einer gemeinsamen Initiative zur Stärkung der Halbleiterproduktion in den USA.
Das japanische Investmentkonglomerat Softbank investiert 2 Milliarden US-Dollar in den US-amerikanischen Halbleiterhersteller Intel. Im Rahmen der entsprechenden Vereinbarung erwirbt das Unternehmen Stammaktien von Intel zum Preis von 23 Dollar pro Aktie. Die Transaktion unterliegt gemäss "Business Wire" den üblichen Bedingungen. Die Investition erfolge zu einem Zeitpunkt, an dem sowohl Intel als auch Softbank ihr Engagement für Investitionen in fortschrittliche Technologien im Halbleiterbereich in den USA verstärken – erst vor Kurzem stellte die US-Regierung unter Präsident Donald Trump eine mögliche Beteiligung an Intel in Aussicht.
Diese Investition sei Teil von Softbanks Strategie, Entwicklungen im Bereich KI und digitale Infrastruktur der nächsten Generation zu unterstützen – etwa im Rahmen des Projekts Stargate der US-Regierung –, und gleichzeitig Intel in seiner Rolle als Stütze der Halbleiterindustrie in den USA zu stärken, wie "Reuters" berichtet.
"Halbleiter sind die Grundlage jeder Branche", zitiert "Business Wire" Masayoshi Son, den CEO von Softbank. "Seit mehr als 50 Jahren ist Intel ein vertrauenswürdiger Vorreiter im Bereich Innovation. Diese strategische Investition spiegelt unsere Überzeugung wider, dass die Herstellung und Lieferung fortschrittlicher Halbleiter in den Vereinigten Staaten weiter zunehmen wird, wobei Intel eine entscheidende Rolle spielen wird."
Lip-Bu Tan, CEO von Intel, erklärt seinerseits gegenüber "Business Wire", er sei "sehr glücklich über die Stärkung der Beziehung zu Softbank" und verweist auf seine langjährige Zusammenarbeit mit Son.
Intel steckt schon seit einiger Zeit in Schwierigkeiten. Lip-Bu Tans Vorgänger in der CEO-Funktion, Pat Gelsinger, hat so das Unternehmen im Dezember 2024 verlassen, weil der Verwaltungsrat das Vertrauen in seinen Strategieplan verloren hat. Mehr dazu lesen Sie hier.
Bund schreibt Cloud-Aufträge für bis zu 7 Milliarden Franken aus
Ein Entwickler baut mit KI-Agenten einen digitalen Zwilling von Genf
Die Zukunft vernetzter Räume liegt an der Schnittstelle von Pro AV und ICT
E Ink lanciert Farb-E-Paper mit Videowiedergabe
Cleanstes Design für Fensterjalousien
Swisscom findet neuen B2B-Leiter
Preisdruck belastet den globalen Smartphone-Markt
Störung bei Google Cloud beeinträchtigt zahlreiche Dienste in der Schweiz und Europa
Phisher geben sich nach wie vor am liebsten als Microsoft aus