Intel kämpft mit Lieferengpässen
Intel hat seinen Milliardenverlust im Geschäftsjahr 2025 auf 267 Millionen US-Dollar reduziert. Der Umsatz stagnierte jedoch bei knapp 53 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig dämpfen Lieferengpässe die Aussichten für das kommende Quartal.
Intel hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 52,9 Milliarden US-Dollar erzielt. Der Erlös des Chipherstellers sank im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozent. Das Unternehmen verringerte indes seinen Reinverlust von rund 18,8 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf nur noch 267 Millionen US-Dollar.
"Wir haben das Jahr solide abgeschlossen und Fortschritte auf unserem Weg zum Aufbau eines neuen Intel gemacht", lässt sich Lip-Bu Tan, CEO von Intel, zitieren. Die Einführung der ersten Produkte auf Intel 18A habe einen Meilenstein markiert und das Unternehmen arbeite daran, das Angebot zu erweitern. "Unsere Prioritäten sind klar: die Umsetzung optimieren, die technische Exzellenz neu beleben und die enormen Chancen, die KI für alle unsere Geschäftsbereiche bietet, voll ausschöpfen."

Lip-Bu Tan ist der CEO von Intel. (Source: Intel)
Herausforderungen zeigen sich jedoch im Detail. Im vierten Quartal sank der Umsatz um 4 Prozent auf 13,7 Milliarden US-Dollar. CFO David Zinsner führt dies auf branchenweite Lieferengpässe zurück. "Wir gehen davon aus, dass unser verfügbares Angebot im ersten Quartal seinen Tiefpunkt erreichen wird, bevor es sich im zweiten Quartal und darüber hinaus wieder verbessert", sagte er. Entsprechend verhalten fällt die Prognose für das erste Quartal 2026 aus, für das Intel einen Umsatz zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden US-Dollar erwartet.

David Zinsner ist CFO von Intel. (Source: Intel)
In seiner Mitteilung weist Intel zudem auf organisatorische Anpassungen hin. So wurde die Network and Edge Group (NEX) in andere Geschäftsbereiche integriert. Zudem wurden die Vorjahresvergleiche nicht um die Entkonsolidierung der Tochtergesellschaft Altera im dritten Quartal 2025 bereinigt, was die Vergleichbarkeit der Zahlen beeinflusst.
Übrigens: 51 Prozent der Anteile von Altera wurden an Silverlake verkauft. Hier finden Sie den Artikel dazu.
Mehr über die Geschäftszahlen von Intel im dritten Quartal 2025 können Sie hier lesen.
Kanton Zug und Uni Luzern rufen neues Blockchain-Forschungsinstitut ins Leben
Servicenow integriert OpenAI-Modelle in seine Workflows
Die Kunst des Suchens und des Findens
Am Digital Summit 2026 trifft globale Technologie auf europäische Souveränität
Intel kämpft mit Lieferengpässen
Schweizer Bevölkerung kennt KI und Bitcoin - aber die Blockchain kaum
So machen Betrüger mit KI mehr Kasse
IT-Umstellung sorgt für Verzögerung bei der Auszahlung von Taggeldern
Cyberrisiken im Finanzsektor: Handlungsbedarf bleibt bestehen