Anlässlich des internationalen Recycling Day

Swico fordert digitalen Entrümpelungstag für die Schweiz

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von Andreas Huber und dwi

Der Wirtschaftsverband Swico sieht Handlungsbedarf in der hiesigen Digitalpolitik. Mit einer "digitalen Entrümpelung" soll die Schweiz als wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort im Rennen bleiben. Der Verband schlägt dafür einen Drei-Punkte-Plan vor.

Jon Fanzun, CEO beim Swico. (Source: zVg)
Jon Fanzun, CEO beim Swico. (Source: zVg)

"Trenn Dich" lautet das Motto des internationalen Recycling Day vom 18. März in der Schweiz. Nach Auffassung des Schweizerischen Wirtschaftsverbands der ICT- und Online-Branche (Swico) soll die Schweiz diesem Beispiel im digitalen Bereich folgen. 

Hand zu dieser Idee bot eine Interpellation von FDP-Ständerat Matthias Michel, der dem Bundesrat Fragen zur digitalen Entrümpelung stellte, wie der Swico mitteilt. Dabei sei insbesondere das Digital-Omnibus-Projekt der EU im Zentrum gestanden, das die Digitalgesetze neu ordnen will. 

Mit der aus der Sicht des Swico ernüchternden Antwort des Bundesrates auf die Fragen ist Jon Fanzun, CEO des Verbands, nicht einverstanden. Um die richtigen Signale für einen innovativen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Schweiz zu setzen, schlägt er deshalb einen digitalen Entrümpelungstag für die Schweiz vor. Dafür soll ein Drei-Punkte-Plan angewandt werden: 

  • Weniger Bürokratie und weniger Schnittstellen: Der Behördenaustausch müsse vereinfacht werden.
  • Jede zusätzliche Last gefährde den Innovationsstandort Schweiz. Der Bundesrat müsse deshalb klarer benennen, wo auch hierzulande Entrümpelungspotenzial bestehe. 
  • Die Wirtschaft benötige dort Rechtssicherheit, wo sie Innovation tatsächlich ermögliche. Es brauche Technologieoffenheit und international anschlussfähige Lösungen, die den Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationsstandort stärken könnten. 

 

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