General Electric greift nach Big Data
Der US-Konzern General Electric hat einen Cloud-Service enthüllt. Mit dem Dienst sollen Industriekunden Daten sammeln und auswerten. GE setzt auf eine Eigenentwicklung.
Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge steigt General Electric (GE) ins Geschäft mit Daten ein. GE arbeite schon länger an Analytics-Tools und Software für seine Kunden aus der Luftfahrt, dem Energiesektor, Gesundheitswesen und anderen Industriezweigen.
Mit der "Predix Cloud" will GE diese Anstrengungen nun offenbar vertiefen. Der Dienst basiert auf dem Betriebssystem Predix, das GE zuvor selbst entwickelte. Die Cloud sei im Prinzip eine Weiterentwicklung und als geschlossene Gemeinschaft von Anwendern aus der Industrie zu verstehen. Als Gegenstück zu einer Public Cloud also.
50 Milliarden vernetzte Maschinen
Laut dem Bericht nutzen einige Kunden von GE die Predix Cloud bereits und planen einen gross angelegten Rollout für das vierte Quartal dieses Jahres.
GE geht davon aus, dass bis 2020 mehr als 50 Milliarden Maschinen mit dem Internet verbunden sein werden. Alle werden Daten generieren, die es auszuwerten gilt.
Service vorerst nur in Nordamerika verfügbar
Dem Reuters-Bericht zufolge rechnet GE in diesem Jahr mit 6 Milliarden US-Dollar Umsatz aus dem Softwaregeschäft. Letztes Jahr kam das Unternehmen auf 4 Milliarden Dollar. Pro Jahr will GE nach eigenen Angaben 500 Millionen Dollar in die Softwareentwicklung stecken. Dazu zähle auch die Predix Cloud.
Auf Anfrage bei GE heisst es, dass die Predix Cloud zuerst nur in Nordamerika verfügbar sein wir. In den kommenden Jahren will GE den Dienst dann auch in Europa, Asien und anderen Märkten anbieten. Der Vertrieb läuft gemäss GE wahlweise über Abonnemente oder via Pay-as-you-go-Model.
Zu den Standorten der Rechenzentren konnte die Pressestelle keine Aussagen treffen.
Bechtle mahnt Europa zu mehr Mut und Eigenständigkeit
CCRAFT baut Produktion photonischer Chips aus
TD Synnex lanciert Innovationszentrum "Secure AI Factory"
Zürichs RZ-Kapazität verdoppelt sich in den kommenden vier Jahren
Aveniq ernennt erstmals einen Leiter für KI und Daten
Gefängnis für nervige Leute
Angreifer überfordern IT-Abteilungen mit Warnmeldungen
Studie sieht Astronomie durch Starlink & Co. bedroht
Das sind die umsatzstärksten Onlineshops der Schweiz