Deutsche Tochterfirma von Nokia Siemens Networks vor dem Aus
Nokia Siemens Networks Services muss 2013 wahrscheinlich die Tore schliessen. Etwa 850 Mitarbeitern droht die Kündigung.
Nokia Siemens Networks (NSN) steht erneut wegen eines geplanten Stellenabbaus in den Schlagzeilen. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung steht die die deutsche Tochterfirma NSN Services mit 1'000 Beschäftigten vor dem Aus und dürfte 2013 ihre Tore schliessen. Dies wolle die Leitung der Firma heute Mittwoch auf einer Betriebsversammlung verkünden.
Falls NSN Services wirklich den Betrieb einstellt, dürften laut der Süddeutschen Zeitung etwa 850 der 1'000 Mitarbeiter ihre Stelle verlieren. Gut 200 Mitarbeiter hingegen, frühere Beamte der Bundespost, könnten zur Deutschen Telekom zurückkehren. Die heutige NSN Services gehörte früher der Deutschen Telekom und wurde dann von NSN übernommen.
Einsparungen von einer Milliarde Euro
NSN kämpft seit geraumer Zeit ums Überleben. Vor gut einem Jahr gab der Netzwerkausrüster bekannt, etwa 20'000 Stellen einsparen zu wollen. In der Schweiz sind davon mindestens 40 Stellen betroffen, wie im Frühling dieses Jahres bekannt wurde. Damit und mit anderen Massnahmen will das Unternehmen insgesamt eine Milliarde Euro sparen.
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