UBS: Massiver Stellenabbau im IT-Bereich geplant
Bei der Grossbank scheint erneut ein Stellenabbau im IT-Bereich sowie in anderen Abteilungen geplant zu sein. Schon im Juni hatte UBS über einen Abbau von IT-Stellen informiert.
Die UBS dürfte in den nächsten Monaten weltweit 2'000 IT-Stellen streichen, etwa die Hälfte davon in der Schweiz. Dies berichtet der "Tages-Anzeiger" in einem Beitrag vom Samstag. In Dokumenten, die der Zeitung vorliegen, will die UBS-Konzernleitung demnächst über ein Kostenreduktionsprogramm entscheiden. Demnach soll das Jahresbudget in der IT von 3,6 Milliarden Schweizer Franken auf 2,35 Milliarden Franken im Jahr 2015 gesenkt werden.
Nicht nur IT betroffen
Die Stellenstreichungen in der IT sind nur ein Teil des geplanten Abbaus. Die gestrichenen Stellen in der IT seien Folgen von Sparmassnahmen in den Business Units, wird ein Infomatiker zitiert. Daher sollen auch in anderen Geschäftseinheiten Stellen wegfallen. In der Schweiz dürften demzufolge insgesamt 4'500 Arbeitsplätze gestrichen werden.
Die Britin Michele Trogni soll das Sparprogramm im IT-Bereich der UBS verantworten. Ihr Ruf und ihre angelsächsische Mentalität scheint dem Bericht zufolge nicht auf viel Gegenliebe zu stossen. Sie wird darin von Insidern als "verrückte Frau" beziehungsweise "unmögliche Frau" bezeichnet. Trogni sei zwar gut darin, Leute zu entlassen, nicht aber darin, etwas Neues aufzubauen, wird jemand zitiert.
Die UBS hat den geplanten Stellenabbau bisher nicht kommentiert. Erst im Juni hatte die Grossbank den Abbau von 200 IT-Stellen in der Schweiz bekannt gegeben.
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