4,7 GBit/s über das Fernsehkabel
In einem Feldtest hat Kabel Deutschland erstmals Daten mit einer Geschwindigkeit von 4,7 Gigabit pro Sekunde durch ein Kupferkabel gejagt.
Der deutsche Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen weltweit die Datenmenge eines DVD-Films in acht Sekunden via Kupferkabel übertragen. Das entspricht einer Übertragungsgeschwindigkeit von 4,7 Gigabit pro Sekunde, wie Kabel Deutschland schriftlich mitteilte.
Aktuell gibt es zwar noch keine Laptops oder Modems, die diese hohen Geschwindigkeiten verarbeiten könnten. Der im deutschen Schwerin durchgeführte Feldtest zeige dennoch, dass das Breitbandkabel bereits heute eine leistungsstarke und zukunftsfähige Infrastruktur sei, die noch viel Potenzial biete, meint Adrian von Hammerstein, Vorstandsvorsitzender von Kabel Deutschland.
Der Feldtest wurde an einem Testanschluss in einer Schweriner Schule im Kabelnetz von Kabel Deutschland durchgeführt. Der 4,7 Gbit/s-Feldtest basierte ausschliesslich auf bereits heute verfügbaren Standards, Techniken und Geräten. Unterstützt wurden die Experimentatoren vom Technikpartner Arris. Als Übertragungsstandard galt Euro Docsis 3.0. Kabel Deutschland hat dazu eine zusätzliche handelsübliche CMTS (Cable Modem Termination System, das Gegenstück des Kabelanbieters zum Kabelmodem) der Firma Arris in der Schweriner Kabelkopfstelle eingesetzt, die den Feldtest-Standort versorgt. Vor Ort wurde ein breitbandiger Testaufbau mit zwölf Kabelmodems von Arris (Touchstone CM820S) miteinander verbunden, die durch Kanalbündelung eine entsprechende Übertragungskapazität lieferten.
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