Bitcoin Suisse erleidet Hackerangriff
Die Bitcoin-Börse Bitcoin Suisse hat letzte Woche einen Hackerangriff erlitten. Russischen Hackern gelang es, dem Internetprovider des Unternehmens neue Passwörter zu entlocken.
Die in Baar ansässige, bislang einzige Bitcoin-Börse der Schweiz, Bitcoin Suisse, hat am 12. und 13. Dezember einen Hackerangriff erlitten. Wie der Geschäftsführer Niklas Nikolajsen auf Anfrage erklärte, gaben sich russische Hacker beim Internetprovider des Unternehmens als Bitcoin Suisse aus und forderten den Provider auf, die Passwörter der E-Mailaccounts zu ändern. Der ahnungslose Internetprovider, eine dänische Firma, habe daraufhin neue Passwörter erstellt und den Hackern zugestellt. "Bitcoin Suisse wird nun den Provider wechseln", erklärt Nikolajsen die Konsequenzen des Angriffs.
Bis zu 10 Angriffe pro Tag
Nikolajsen zufolge erleidet Bitcoin Suisse bis zu 10 Hacking-Angriffe pro Tag. Die Häufigkeit der Attacken erkläre sich damit, dass Bitcoins im Wesentlichen digitales Bargeld seien und damit ein ideales Diebesgut. Hacker würden auch immer öfter Bankkonten mit der Absicht angreifen, mit dem Guthaben Bitcoins zu erwerben. "Im Gegensatz zu einer Überweisung hat diese Vorgehensweise den Vorteil, dass sie viel schneller erfolgen kann und weniger Spuren hinterlässt", so Nikolajsen.
Das perfekte Anlagegut
Bitcoins-Tauschbörsen und private Bitcoins-Besitzer werden den Einschätzungen vom CEO von Bitcoin Suisse künftig in zunehmendem Masse Angriffe erleiden. "Bitcoins sind für Kriminelle sehr verlockend, denn sie sind das perfekte Anlagegut!", so Nikolajsen.
Cyberkriminelle phishen mit Aliexpress-Logo
Hint erweitert Geschäftsleitung und plant Neuausrichtung
Schweiz verzeichnet stärksten Anstieg an Cyberangriffen im DACH-Raum
Samsung und Apple bauen Vorsprung im Smartphone-Markt aus
Wenn die Familie keine "normalen" Ferien macht
Update: CISA warnt vor drei aktiv ausgenutzten Lücken in Microsoft Sharepoint
Die meisten Banken bieten keinen 24-Stunden-Support
Verlage verklagen Google wegen Gemini-Training
KI verändert die Anforderungen an Cybersecurity-Berufe