Blackberrys kühne Phantasien
Blackberrys CEO Thorsten Heins ist überzeugt, dass die Popularität der Tablet-Computer die nächsten Jahre schwinden wird. Auch soll Blackberry bis 2018 die Marktführerschaft im Bereich des Mobile Computings erreichen.
Anlässlich der Milken-Institute-Konferenz in Los Angeles hat sich Blackberry Chief Executive Office Thorsten Heins Anfang dieser Woche zur Zukunft der Tablet-Computer und zu seinen Zielen mit dem Unternehmen geäussert, wie Bloomberg berichtete.
"Ich denke nicht, dass es in fünf Jahren noch einen Grund geben wird, ein Tablet zu besitzen." habe Heins in einem Interview anlässlich einer Konferenz am Milken Institute verlauten lassen. "Vielleicht werden die Leute einen grossen Bildschirm an ihrem Arbeitsplatz haben, aber kein Tablet als solches. Tablets sind kein gutes Geschäftsmodel," so Heins weiter.
Bloomberg sieht in dieser Aussage einen versteckten Hinweis dafür, dass das Unternehmen die Aktualisierung seiner glücklosen Playbook-Geräte aufschieben wird. Schon im Januar habe Heins geäussert, dass er nur eine Nachfolge für das Blackberry Play Book in Erwägung ziehen werde, wenn diese gewinnbringend sei.
Dass Heins jedoch keineswegs einen vorsichtigen, defensiven Kurs plant, geht aus seinen, ebenfalls an der Konferenz formulierten Unternehmenszielen hervor. "In fünf Jahren sehe ich Blackberry als den absoluten Marktführer im Bereich des Mobile Computing – das ist unser Ziel, sagte Heins gemäss Bloomberg anlässlich der Konferenz. Zu diesem Zweck wolle er so viele Marktanteile wie möglich gewinnen, ohne jedoch ein Nachahmer zu sein.
Büsi missachtet wiederholt internationales Recht
Fast 50 Prozent der Schweizer Smartphone-User nutzen ein iPhone
UZH und Algorithmwatch untersuchen, was KI mit der Gesellschaft macht
Tech-Konsortium steckt 12,5 Millionen US-Dollar in Open-Source-Sicherheit
Staatsarchiv Luzern macht Geschichte digital zugänglich
Betrüger nehmen Swissquote-Kundschaft ins Visier
SOS Software Service listet Nevis
Metanet verlagert Infrastruktur in Rechenzentren von Green
Ransomware-Gruppe nutzt Cisco-Lücke seit Januar aus