EU-Kartellstrafe für Display-Hersteller?
Samsung, Philips und LG werden Preisabsprachen bei der Produktion von Kathodenstrahlröhren für TV-Geräte vorgeworfen. Den Unternehmen drohen nun hohe Strafen.
Die EU wirft verschiedenen grossen Elektronikunternehmen Preisabsprachen bei der Produktion von Kathodenstrahlröhren für TV-Geräte vor, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Daran beteiligt seien Samsung, Philips, LG, Panasonic, Toshiba und das französische Unternehmen Technicolor. Den Firmen sollen hohe Kartellstrafen drohen.
Die Untersuchungen zu dem Fall lägen bereits einige Jahre zurück, das Beweismaterial sei Ende 2007 beschlagnahmt worden. Die Strafen könnten empfindlich hoch ausfallen werden, da das Kartell lange existiert habe und angeblich bereits in den späten 1990er Jahren gegründet worden war.
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