Höhere Security-Ausgaben wegen BYOD
KMU bestimmen zunehmend den Markt für Sicherheitsanwendungen. Sie suchen etwa nach Sicherheitsprodukten für mobile Mitarbeiter. Dabei wird der Bezug von Sicherheitsdienstleistungen aus der Cloud immer wichtiger.
Neue Bedrohungen und BYOD liessen Unternehmen in ihre Sicherheit investieren. Die Umsätze am Markt für Security-Software sind deshalb letztes Jahr um rund acht Prozent gewachsen. Der Umsatz am weltweiten Markt für Security-Software wuchs im vergangenen Jahr um 7,9 Prozent auf 19,2 Milliarden US-Dollar, berichten die Marktforscher von Gartner.
BYOD führt zu neuen Investitionen
Wachstumstreiber seien neuartige Bedrohungen und Arbeitsbedingungen. So führe etwa der Bring-your-own-device-Trend (BYOD) oder mobiles arbeiten zu neuen Investitionen in die Unternehmenssicherheit. Ein Beispiel sei etwa der Wunsch nach Remote-Access-Funktionen, um im Verlustfall die Daten eines Geräts auch aus der Ferne löschen zu können.
Sicherheit zähle auch zu den obersten Prioritäten bei KMUs, erklärt Ruggero Contu, Research Director bei Gartner. Auch steige die Virtualisierungsrate bei KMUs. Die steigende Nachfrage nach Sicherheitsprodukten seitens der KMU führe zu neuen Herausforderungen der Marktteilnehmer, erklärt Contu.
Gründe seien die im Vergleich zu grossen Unternehmen unterschiedlichen Bedürfnisse. KMU würden etwa zunehmend auf Security-as-a-Service setzen, anstatt sich die erforderliche IT-Infrastruktur selbst aufzubauen. Dieser Trend werde die Konsolidierung am Markt verschärfen. Hinzu kämen ein möglicher Preiskampf und eine Welle von Firmenübernahmen, da etablierte Anbieter von Sicherheitsprodukten versuchen könnten Cloud-Spezialisten zu kaufen.
Gutes Jahr für McAfee
Von den nach Umsatz fünf grössten Herstellern konnte das zu Intel gehörende Unternehmen McAfee mit 37 Prozent am stärksten wachsen. McAfees Ergebnis sei aber teilweise auf eine Abschreibung von Intel im Vorjahr zurückzuführen.
IBM konnte seinen Umsatz im Jahresvergleich um 2,4 Prozent und Symantec um 2,0 Prozent steigern. EMCs Umsätze stiegen um 0,2 Prozent. Hingegen sanken die Umsätze von Trend Micro um 2,7 Prozent. Marktführer war 2012 Symantec, gefolgt von McAfee, Trend Micro, IBM und EMC.
Salt und Sunrise planen gemeinsamen Netzausbau in ländlichen Gebieten
DDoS-Angriff mit bis zu 600 Gbit/s hat Nine-Netzwerk überlastet
Bei Profondia immer an der richtigen Adresse
Junge Schweizer IT-Talente brillieren an der Informatik-Olympiade
Warum wiederkehrende Umsätze nicht mehr ausreichen
Inferenzkosten für KI-Agenten steigen bis 2028 auf mehr als das Fünffache
Bundesverwaltungsgericht stützt EDÖB-Entscheid gegen Online-Schuldnerpranger
Chroniken eines fliegenden Kängurus
Update: Nationalratskommission fordert Open-Source-Grundsatz für EPD-Nachfolger