"Kannibalen" im Smart-Devices-Markt
Fürs Weihnachtsgeschäft dürften mehr Tablets als Desktop-PCs und Notebooks zusammen ausgeliefert werden. Spätestens 2015 findet dann über das ganze Jahr eine Wachablösung statt. Doch den Tablets droht Ärger in Form grosser Smartphones.
Das Geschäft mit Tablets floriert. Diese positive Entwicklung soll laut IDC-Analysten ungebremst weitergehen. Die Experten gehen davon aus, dass im kommenden vierten Quartal mehr Tablets als PCs (Desktop- und portable PCs) ausgeliefert werden.
Über das ganze Jahr gesehen steht der PC-Markt noch besser da als der Tablet-Markt. Spätestens 2015 dürfte aber auch im Jahresvergleich eine Wachablösung stattgefunden haben, glauben die Analysten.
Der Markt für smarte Geräte, dazu zählt IDC PCs, Tablets und Smartphones, soll dieses Jahr um knapp 28 Prozent zulegen können. Das wäre ein leicht tieferer Zuwachs als im Vorjahr, als die Rate über 30 Prozent betrug.
Am tieferen Zuwachs sollen einzig PCs schuld sein mit einer erwarteten rückläufigen Entwicklung bei den ausgelieferten Stückzahlen in 2013 um 10 Prozent. Die Auslieferung von Smartphones soll bis 2015 weiter stark zunehmen und dann über zwei Drittel des Marktes für smarte Geräte ausmachen.
Während Tablets dem PC-Markt zusetzen, könnten Smartphones den Tablet-Markt "kannibalisieren", glaubt Bob O'Donnel von IDC. Grossformatige Smartphones, sogenannte Phablets, könnten im nächsten Jahr den kleinen Tablets den Markt abgraben, vermutet der Analyst.
Der Markt für smarte Geräte soll 2013 mit etwas über 10 Prozent auch umsatzmässig zweistellig zulegen können. Insgesamt soll er im laufenden Jahr 622,4 Milliarden US-Dollar schwer sein. Da viele Hersteller aber zunehmend auf günstige Smartphone-Linien setzen, soll das Umsatzwachstum bis 2017 nur noch etwas über 3 Prozent betragen.
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