Outsourcing-Ausgaben steigen auf 250 Milliarden US-Dollar
Für Cloud Computing sowie für das Auslagern von Data-Centern und Applikationen werden Unternehmen dieses Jahr 251 Milliarden US-Dollar ausgeben.
Der Trend zum Outsourcing hält an: Alleine für ausgelagerte Cloud-Services würden dieses Jahr 5 Milliarden US-Dollar ausgegeben, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um knapp der Hälfte entspricht. Hingegen kühle sich das Geschäft mit ausgelagerten Rechenzentren ab, glauben die Analysten von Gartner.
Um ein Prozent, so schätzen sie, werde der Markt für ausgelagerte Data Center zurückgehen. Der Outsourcing-Markt für Datacenter befinde sich momentan an einem kritischen Punkt, erklärt Gartner-Analyst Bryan Britz. Seiner Meinung nach werden in den nächsten Jahren verschiedene Systeme in Rechenzentren nach und nach durch neue Angebotsmodelle ersetzt, was neue Möglichkeiten eröffne. Denn die neuen Dienstleistungen ermöglichen es Providern etwa neue Kundenkreise anzusprechen oder das Data Center Outsourcing vom Enterprise-Level auf die Bereiche KMU und Kleinunternehmen hin auszudehnen.
41 Milliarden für Software-as-a-Service
Im Bereich Applikationsoutsurcing kündigt sich laut Britz ein Wechsel an. Anstatt die Software auf den Unternehmensrechnern zu verwalten, bevorzugen Untenrehmen Software-as-a-Service-Modelle. Dieses Jahr investieren Unternehmen mit knapp 41 Milliarden Dollar zwei Prozent mehr in ausgelagerte Applikationen, als im vergangenen Jahr.
In Europa wird gespart
Unterm Strich werden Unternehmen bis Ende dieses Jahres fast 252 Milliarden US-Dollar für ausgelagerte IT-Dienstleistungen ausgegeben haben. Damit lägen die Ausgaben fürs Outsourcing 2,1 Prozent höher als letztes Jahr. In Europa werde das Wachstum aber um knapp 2 Prozent zurückgehen. Wirtschaftlicher Druck führe dazu, dass Entscheide in Unternehmen, Services auszulagern, später gefällt werden. Dienstleister müssen sich wohl darauf einstellen, dass öffentliche Einrichtungen weiterhin sparen werden und nur sehr vorsichtig investieren. Geld für Outsourcing werde zwar ausgegeben, aber vorrangig mit der Absicht die IT-Kosten weiter zu senken.
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