Preisabschläge auf Tablets erwartet
Trotz Weihnachtsgeschäft werden die Hersteller von Android-Tablets auf ihren Geräten sitzen bleiben, warnen Analysten. Nach Weihnachten folgten Preisabschläge und erste Hersteller denken gar über einen Rückzug aus dem Android-Tablet-Geschäft nach. Die Hersteller widersprechen.
Weltweit lagern zwischen 3 und 4 Millionen Tablets, berichtet Digitimes unter Berufung auf IDC. Das sei ein Problem, denn der Lagerbestand scheint zu hoch. Doch damit nicht genug: Das Problem werde auch nach Weihnachten fortbestehen, behauptet das Taiwanesische Brachenportal und beruft sich für seine Behauptung auf die Angaben verschiedener Zulieferer und Hersteller. Das habe Preisabschläge zur Folge, die in mehreren Wellen den Markt erreichen.
Ein Grund sei, dass die PC-Hersteller auf die Veröffentlichung von Windows 8 warten. Ist das OS erstmal am Markt, zitiert Digitimes eine Quelle, würden die Hersteller auf Microsofts neues OS setzen. Der hohe Lagerbestand läge aber auch an den günstigen Tablets von Amazon und Barnes & Noble, deren Anbieter zu ihren Geräten auch den Content liefern. Amazon bietet seinen Kindle Fire etwa zum Kampfpreis von 199 US-Dollar an. Branchenkenner wie iSuppli.com mutmassen, dass Amazon pro Gerät rund zehn Dollar drauflegt. Content, wie Filme, Bücher und Musik sollen das Tablet refinanzieren. Damit könnte Amazon erfolgreich sein: iSuplli schätzt, dass Amazon bis Jahresende rund 6 Millionen Geräte verkaufen werde.
Anbieter widersprechen
Diese Möglichkeit der Refinanzierung fehlt den PC-Herstellern. Auch sonst fehlen ihnen besondere Wettbewerbsvorteile. Deshalb, so Digitimes, zögen sich die PC-Hersteller aus dem Android-Tablet-Markt nach und nach zurück.
Blödsinn - finden die Anbieter: Wie gewöhnlich seien die Berichte und Gerüchte von Digitmes inkorrekt, zitiert ZDnet.de Asus-Sprecher Geary Key. Asus wolle sich jedenfalls nicht aus dem Markt zurückziehen, ebenso wenig Dell. Bei Acer stand niemand für eine Stellungnahme zur Verfügung.
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