Siemens streicht in der Schweiz 220 Stellen
Siemens baut in der Schweiz rund 220 Stellen in der Gebäudetechnik ab. Als Gründe hat das Unternehmen die schwächelnde Wirtschaft und den teuren Franken genannt.
Siemens reorganisiert sein Geschäft in der Schweiz, wie "NZZ" online berichtet. Das Unternehmen will rund 220 Stellen in der Gebäudetechnik abbauen. Betroffen vom Abbau seien die Standorte der Gebäudetechnik (Building Technologies) in Zug und Volketswil.
140 Stellen sollen in der Produktion in Volketswil bei Zürich wegfallen, die im kommenden Jahr nach Zug verlagert und verkleinert werde. Einen Teil der Montage lagere Siemens zudem nach China und Rumänien aus. In der Verwaltung in Zug werden 80 Stellen abgebaut. Der Vertrieb soll laut dem Bericht neu ausgerichtet und Stellen aus der Zentrale näher zu den Kunden hin verlagert werden.
Versetzungen und Pensionierungen
Siemens wolle einen Teil des Personals durch Versetzungen innerhalb des Konzerns und vorzeitige Pensionierungen abbauen. Es sei aber auch mit Kündigungen zu rechnen.
Johannes Milde, Chef der Abteilung Gebäudetechnologie von Siemens, habe den Stellenabbau gegenüber der "Neuen Luzerner Zeitung" mit der schwächelnden Wirtschaft und dem teuren Franken begründet. Der Einbruch der Wirtschaft habe das Unternehmen in den letzten Monaten überrascht.
Siemens beschäftigt in der Schweiz momentan mehr als 6000 Mitarbeiter, davon rund 1900 am Hauptsitz von Building Technologies in Zug und rund 200 in der Produktion in Volketswil.
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