Swico meldet 20 Prozent Absatzplus bei TVs
Die Schweizer Endkunden haben im vergangenen Jahr zwei Prozent mehr Consumer-Electronics-Produkte eingekauft. Sorgen bereitet dem Handel weiterhin der Preiszerfall.
Die heimische Branche für Heimelektronik hat im vergangenen Jahr ein Plus von zwei Prozent verzeichnet und konnte dadurch den Gesamtumsatz auf 1,741 Milliarden Franken steigern, wie der Wirtschaftsverband Swico mitteilt.
Der Grossteil des Umsatzes mit Heimelektronik ist nach wie vor auf den Verkauf von Flachbildschirmen zurückzuführen. Der Preiszerfall frass allerdings einen Grossteil des Umsatztes. So wurden zwar 20 Prozent mehr Geräte verkauft, der dadurch generierte Umsatz konnte aber nur um fünf Prozent gesteigert werden.
Die Fussball-WM in Südafrika gilt für den Swico als massgebliche Triebfeder für den starken TV-Geräte-Absatz. Ein weiterer Grund ist der Ersatz von Röhrengeräten und auch die Flachbildschirme der ersten Generation werden inzwischen ersetzt. Die neuen Geräte sind flacher, grösser und bieten neuere Technik wie beispielsweise die 3D-Darstellung. Swico schätzt, dass in dreiviertel der Schweizer Haushalte inzwischen ein Flachbildschirm steht, beziehungsweise an der Wand hängt.
Ablösung der DVD rückt näher
Die grossen Themen im Bereich Videomarkt sind Vernetzung und Streaming. Also das Verweben und Anbieten von Internet, Video, TV und HiFi über jedes Gerät in jedem Raum des Hauses. Bei den optischen Medien wird die Blu-Ray-Disc die DVD ablösen. Die Anzahl an verkauften DVDs und Blu-rays nahm um 35'000 auf 480'000 Stück zu, was auch auf die Zunahme an Titeln zurückzuführen sein dürfte, die inzwischen auf Blu-Ray-Disc verfügbar sind.
Der HiFi-Markt ist im vergangenen Jahr zweistellig gewachsen. Zehn Prozent mehr Receiver und 20 Prozent mehr Verstärker gingen über den Ladentisch. Auch zugelgt haben die Verkäufe bei den 2.1-Soundsystemen im oberen Qualitätssegment. Geräte mit Dockingstation für Smartphones und iPods erfreuten sich ebenfalls gröserer Nachfrage.
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