Imtech wirft Töchter raus
Die holländische Imtech scheint genug vom ICT-Geschäft zu haben. Die ICT-Töchter sollen an den meistbietenden verkauft werden. Betroffen ist auch die Schweizer Fritz und Macziol.
Imtech verstösst seine ICT-Töchter. Durch ihren Verkauf will der niederländische Spezialist für Energie- und Gebäudetechnik zumindest einen Teil seiner 400 Millionen Euro Schulden abbauen. Vom Verkauf wird auch die Outsourcing-Tochter Fritz und Macziol (F&M) betroffen sein.
Dort gibt man sich optimistisch: "Die F&M Group ist ausgezeichnet aufgestellt und hoch motiviert", erklärt Ulrich Hampe, CMO von F&M in einer Mitteilung. Er ist zuversichtlich, dass Unternehmensgruppe auch unter einem neuen Eigentümer in der heutigen Form erhalten bleibe. Bisher gebe es noch keine Anzeichen dafür, dass der Eigentümerwechsel Jobs kosten werde, erklärte Hampe auf Anfrage.
F&M berichtet in der Mitteilung, dass Imtech einen konstruktiven Verkaufsprozess führen wolle wollen, der die Interessen aller Beteiligten berücksichtige. Wie dieser Prozess konkret ablaufen soll, hat F&M in dem Communiqué nicht erklärt, verwies aber an den Mutterkonzern. Imtech erklärte in einer Mitteilung von letzter Woche, dass die ICT-Division, die im vergangenen Jahr gesamthaft 740 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete, versteigert werden soll.
F&M war in letzter Zeit häufig negativ in den Schlagzeilen. Grund hierfür ist, dass Mitarbeiter der Firma in den Korruptionsskandal beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) verwickelt sind.
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