Windows-Preise explodieren
Die Preise für Windows-Betriebssysteme sind seit dem Ende des XP-Supports regelrecht explodiert. Ein Ende des Anstiegs scheint nicht in Sicht. Der Preisanstieg macht aber vor der Schweizer Grenze Halt.
Das Ende von Windows XP-Supports lässt die Preise für neue Versionen explodieren. Wie Winfuture berichtet, hat die Preisvergleichs-Plattform Günstiger.de noch nie einen solchen Preisanstieg bei Betriebssystemen erlebt.
Viele Nutzer wechseln auf neue Systeme, da Windows XP seit dem 8. April nicht mehr unterstützt wird. Im Durchschnitt stiegen die Preise für die Windows-Betriebssysteme um mehr als die Hälfte, insbesondere für Windows Vista.
Artur Jagiello von Günstiger.de untersuchte 45 unterschiedliche Windows-Produkte. Er glaubt, dass der Preisanstieg noch nicht am Ende ist: "Der preisliche Aufwärtstrend bei Betriebssystemen wird noch eine Weile dauern."
Update: Der massive Preisanstieg macht offenbar vor der Schweizer Grenze Halt. Die Preischarts von Toppreise.ch, etwa für Windows 7 Home Premium, zeigen keine signifikanten Veränderungen seit dem 8. April. Auch Distributor Alltron stellte gemäss verantwortlichem Product Manager weder einkaufs- noch verkaufsseitig signifikante Schwankungen fest. Und auch im professionellen Umfeld blieben die Preise seit dem Support-Aus für Windows XP stabil. Systemintegrator Baggenstos erklärt, man habe nichts von einem Preisanstieg im professionellen Umfeld bemerkt.
Artur Jagiello von Günstiger.de bestätigt auf Anfrage, dass der Schweizer Markt nicht überprüft wurde. Günstiger.de beschränkte sich auf die Angebote der Partnerhändler in Deutschland, weshalb er auch keine Angaben zur Schweizer Marktsituation machen kann.
Domains ehemaliger Arztpraxen und Apotheken führen zu dubiosen Verkaufsseiten
WWZ startet schweizweites Internetangebot
Hacker greifen HWZ-Daten über externen Dienstleister ab
Die neue Printausgabe des "IT-Markt" ist da
Kartenzahlung soll bald auch bei Netzausfall möglich sein
Das Video zur Netzmedien Sommer Party 2026
Von wegen Katzen mögen kein Wasser
ICT-Löhne legen kaum noch zu
Geleakte AWS-Schlüssel gefährden Unternehmenskonten