Microsoft-Nokia-Deal in trockenen Tüchern
Die Übernahme der Gerätesparte Nokias durch Microsoft ist auf den Weg gebracht. Als letzte Wettbewerbsbehörde stimmte das chinesische Handelsministerium zu. Bis Ende April soll das Geschäft abgewickelt sein.
Das chinesische Handelsministerium (MOFCOM) hat am Dienstag als letzte Aufsichtsbehörden dem Microsoft-Nokia-Deal seinen Segen gegeben. Microsoft kann jetzt die Mobilfunksparte Nokias und diesbezügliche Patente übernehmen.
Zuvor hatten bereits die Wettbewerbshüter der EU, USA und noch 13 anderer Jurisdiktionen zugestimmt, wie es in einer Pressemitteilung Nokias heisst. Mehrheitlich wurde das Geschäft dabei ohne Auflagen genehmigt. Der im September angekündigte Deal hat damit alle nötigen Hürden genommen. Bis Ende April sollen alle Übernahmeschritte abgeschlossen sein, heisst es weiter.
Für die Gerätesparte blätterte Microsoft 3,79 Milliarden Euro auf den Tisch und für die zehnjährigen Patentlizenzen kommen weitere 1,65 Milliarden hinzu. Microsoft verpflichtete sich bei dem Deal, die Patentlizenzen innerhalb von fünf Jahren nicht zu verkaufen und die Patentgebühren nicht anzuheben. Insbesondere die Wettbewerber Samsung und Huawei hatten hier Nachteile befürchtet, wie Heise berichtet.
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