Logitech besser als erwartet
Logitech hat seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2015 übertroffen. In den strategischen Geschäftsbereichen verkaufte das Unternehmen deutlich mehr als erwartet. Jedoch dämpften Währungseinflüsse das Ergebnis.
Ende März hat Logitech sein Geschäftsjahr 2015 abgeschlossen. Wie das Unternehmen in seinem vorläufigen Geschäftsbericht mitteilt, gingen die Verkäufe im Jahresvergleich um 1 Prozent auf 2,11 Milliarden US-Dollar zurück. Dabei wirkten sich Währungseffekte negativ aus. Bei konstanten Währungskursen hätte der Zugewinn bei zwei Prozent gelegen, schreibt Logitech erklärend. Der operative Gewinn kletterte um 39 Prozent auf 191 Millionen Dollar.
Bracken Darrell, Logitechs President und CEO, zeigte sich mit den Zahlen sehr zufrieden. Logitec habe das Jahr besser als erwartet abgeschlossen und starte mit Rückenwind in das nächste Geschäftsjahr. Dabei setze Logitec auf die strategischen Wachstumsbereiche Gaming, Tablets, Zubehör, mobile Lautsprecher und Video Collaborations. Laut Darrell ist dieser Bereich im vergangen Jahr um 28 Prozent gewachsen. Im letzten Quartal 2015 lag der Zuwachs sogar bei 45 Prozent.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Mit den Zahlen bestätigte Logitech seine Erwartungen für 2016. Das Unternehmen rechnet mit einem operativen Gewinn von 150 Millionen Dollar und einen Wachstum der Verkäufe von 7 Prozent, bei konstanten Währungskursen.
Im Geschäftsjahr 2016 will sich Logitech in eine "einfachere, schnellere und wachsende" Firma wandeln, lässt sich Darrell in der Mitteilung zitieren. Das Unternehmen werde sich stärker auf sein strategisches Retail-Geschäft konzentrieren und sich vom OEM-Geschäft verabschieden. Zudem soll der Lifesize-Bereich umgestaltet werden und neu auf die Cloud-Angebote fokussiert werden. Zuletzt kündigte Darrell auch noch Einsparungen und Umgestaltungen in der Unternehmensstruktur an, was 15 bis 20 Millionen Dollar kosten soll.
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